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Potsdam Das sind die ungeschriebenen Flohmarkt-Gesetze
Lokales Potsdam Das sind die ungeschriebenen Flohmarkt-Gesetze
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00:19 02.04.2019
Flohmarkt Quelle: Lorenz Reck
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Innenstadt

Handeln und Feilschen unter freiem Himmel – das ist seit mehr als 20 Jahren seine Welt. Wann immer Wetter und Laune mitspielen, steht der Potsdamer Jens Müller (47) mit seinen Sachen auf dem Flohmarkt. Der MAZ verrät er zum Saisonauftakt drei goldene Regeln, die es beim Flohmarktbesuch für den Kunden zu beachten gibt.

Regel 1: Fair bleiben!

Feilschen gehört zum Geschäft. „Doch dabei sollte man nicht unverschämt werden“, sagt er. Wenn der Händler einen Preis von 20 Euro nennt, sollte man ihm als Interessent nicht drei Euro anbieten. „Genauso unschön finde ich es, wenn Kunden mich bei einem Euro noch auf 50 Cent runterhandeln wollen.“ Besser sei es dann anzubieten, drei Artikel für zwei Euro zu kaufen.

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Regel 2: Nicht einmischen!

Ein weiteres ungeschriebenes Gesetz auf dem Flohmarkt: „Wenn jemand anderes ein Produkt in den Händen hält und verhandelt, grätscht man nicht dazwischen“, sagt Müller. Das ist aus seiner Sicht eine Frage der Fairness. „Und auch wenn man ein Stück noch so gerne haben möchte, wenn es jemand in den Händen hält, ist es quasi für ihn reserviert.“

Regel 3: Als Händler denken!

Ware ungefragt auspacken und liegenlassen oder alle T-Shirts wild durcheinander werfen – auch darauf sollte man laut Müller besser verzichten. Grundsätzlich sei man auch auf dem Flohmarkt gut beraten, wenn man sich vor allem eine Regel zu Herzen nimmt: „Man sollte sich dem Händler gegenüber so verhalten, wie man selbst behandelt werden will.“

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Von Anna Sprockhoff

01.04.2019
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