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Potsdam Umbaupläne für den E-Park
Lokales Potsdam Umbaupläne für den E-Park
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15:09 19.03.2018
Die älteste Skate-Anlage Potsdams ist im Garten des Lindenparks aufgebaut. Quelle: Joachim Liebe
Potsdam

In die Diskussion um eine Neugestaltung der Skate-Anlage „E-Park“ am Umspannwerk in der Friedrich-List-Straße kommt Bewegung. Mit den Linken und der SPD haben die größten Fraktionen nahezu gleichlautende Anträge auf die Tagesordnung der nächsten Stadtverordnetenversammlung setzen lassen. Beide Fraktionen wollen prüfen lassen, ob und wie die Anlage bedarfsgerecht umgebaut werden kann. Sie beziehen sich dabei auf ein von Rollsportlern und dem Stadtjugendring vorgelegtes Konzept, in dem der komplette Umbau des E-Parks zu einer „modernen und ansprechenden Skateanlage“ gefordert wird.

Diskutiert wird über die Neugestaltung dieser Sportanlage seit einem Vor-Ort-Termin mit Rollsportlern, Vertretern des Stadtjugendrings und Kommunalpolitikern im Juli des vergangenen Jahres. Eine Recherche hatte zuvor ergeben, dass sämtliche Skate-Anlagen in Potsdam Reparaturbedarf hätten. Die Anlage am Umspannwerk hatte nach Einschätzung des Stadtjugendrings am ehesten das Potenzial zum modellhaften Umbau unter Einbeziehung der Nutzer. Denn die aktuelle Gestaltung dieses Parcours sei ebenso wie bei anderen Anlagen in der Stadt nicht bedarfsgerecht.

Zu den Mängeln, die bei dem Vor-Ort-Termin im Juli genannt wurden, zählten runde Kanten auf der Seite von Blöcken, die eigentlich eine scharfkantige Führung bräuchten. Gezeigt wurden Absätze, die für Skateboarder zur Stolperfalle werden und eine Piste, die im Rasen statt auf dem Asphalt ausläuft. Der Weg zur Anlage ist mit Kopfsteinpflaster versehen, das für Skater eine weitere Barriere darstellt. „Leider ist die bestehende Anlage weder zeitgemäß, noch in einem qualitativ angemessenen Zustand“, heißt es im Konzept. Ein Stadtverordneter sprach bei der Begehung von einem „Schildbürgerstreich“.

Nach Schätzung des Stadtjugendrings werden für den Komplettumbau des E-Parks 200 000 Euro benötigt. Zugrunde gelegt wurde der Kalkulation eine aktuelle Fläche von 450 Quadratmetern, die laut Konzept auf eine „homogene und sichere Fläche“ von 600 Quadratmetern erweitert werden soll. 180 000 Euro werden für die reinen Baukosten eingeplant, weitere 20 000 Euro würde laut Konzept eine Lichtanlage mit Zeitschaltung und Bewegungsmelder kosten.

Laut SPD-Antrag soll der Einsatz von Sport-Fördermitteln für den Umbau geprüft werden. Die Linken verweisen auch auf bislang vergebliche Bemühungen um einen Ersatz für die 2008 abgerissene Skaterhalle in der Kurfürstenstraße und die aktuell noch laufenden Prüfungen zur Einrichtung einer teilweise überdachten und wettergeschützten Skateranlage unter der Babelsberger Schnellstraßen-Auffahrt zur Humboldtbrücke.

Von Volker Oelschläger

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