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Potsdam Unbekannte geben sich als Kriminalpolizisten aus
Lokales Potsdam Unbekannte geben sich als Kriminalpolizisten aus
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17:02 29.03.2019
Vier Männer gaben sich am Donnerstag im Wohngebiet am Stern als Polizisten aus. Quelle: DPA
Stern

Vier falsche Kriminalpolizisten sind am Donnerstagabend in der Max-Born-Straße am Stern aufgetaucht. Laut einem 19-jährigen Zeugen hätten sie ihn und seinen gleichaltrigen Freund auf dem Hinterhof einer Kindertagesstätte umstellt.

Einer von ihnen gab an, Kriminalpolizist zu sein und hielt ein Portemonnaie hoch, um den Anschein zu erwecken, sich auszuweisen. Er forderte den jungen Mann auf, seine Tasche zu leeren. Dann fragte er erst nach Bargeld, dann nach Mobiltelefonen. Die 19-Jährigen übergaben ihre Handys. Dann entfernten sich die vier Männer zu Fuß in Richtung Galileistraße.

Älteres Pärchen könnte Vorfall beobachtet haben

Laut der Zeugenaussage soll ein Pärchen – etwa 60 bis 80 Jahre alt – den Vorgang aus einer Entfernung von rund 300 Metern beobachtet haben. Es wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Der Haupttäter war etwa 1,80 Meter groß, schlank und etwa 25 bis 30 Jahre alt. Er hatte kurze schwarze Haare. Der Mann trug eine schwarze Jacke und eine schwarze Jogginghose. Er sprach mit tiefer Stimme.

Der zweite Mann, der eins der Mobiltelefone an sich nahm, war etwa 1,85 Meter groß und etwa 19 bis 20 Jahre alt. Er hatte kurze Haare und eine dunkle Hautfarbe. Er trug eine schwarze Hose, ein graues Shirt sowie eine dunkle Jacke.

Der Dritte war 1,75 Meter groß, ebenfalls 18 bis 19 Jahre alt und sprach mit einem leichten Akzent. Er trug dunkle Kleidung.

Die Polizei fragt, wer hat am Donnerstagabend gegen 19 Uhr in der Max-Born-Straße oder in der Umgebung Beobachtungen gemacht, die mit dem geschilderten Sachverhalt in Verbindung stehen?

Polizei sucht nach Zeugen

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Potsdam unter der Rufnummer 0331/5 50 80 zu melden. Für Hinweise kann auch das Hinweisformular im Bürgerportal unter: polbb.eu/hinweis genutzt werden.

Von MAZonline

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