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Potsdam 81-Jähriger übersieht Stauende – Auto geht in Flammen auf
Lokales Potsdam 81-Jähriger übersieht Stauende – Auto geht in Flammen auf
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15:10 22.04.2019
Die Polizei m Einsatz. Quelle: Archiv
Potsdam

Auf seiner Fahrt in Richtung Berlin fiel ein 58-jähriger Dacia-Fahrer auf der A 115 zwischen den Anschlussstellen Babelsberg und Drewitz am Sonntag in einen Sekundenschlaf. Er fuhr leicht auf einen vorausfahrenden Reisebus auf, kam nach recht von der Fahrbahn ab und stieß der rechten Leitplanke zusammen. Der Fahrer des Reisebusses hatte den leichten Aufprall offensichtlich nicht bemerkt und setzte seine Fahrt fort.

81-Jähriger übersieht Stauende

Wegen der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen bildete sich in dem genannten Bereich ein erheblicher Stau. Ein 81-jähriger Seatfahrer bemerkte das Stauende offenbar zu spät und fuhr auf einen Mercedes auf, der dadurch wiederum auf einen Hyundai geschoben wurde. Durch den Aufprall entzündete sich im Motorraum Feuer, das auf den Mercedes übergriff. Bei dem Unfall wurden der 82-jährige Seatfahrer und eine 62-jährige Mitfahrerin aus dem Hyundai leicht verletzt. Der Gesamtschaden wird auf rund 25 000 Euro geschätzt. Der Verkehr auf der A 115 war erheblich eingeschränkt.

Mann betrunken auf dem Kleinen Zernsee unterwegs

Das sonnige Wetter am vergangenen Osterwochenende nutzten viele Wassersportler zu einem Ausflug auf den Havelseen in Potsdam und dem Umland. Demzufolge verstärkte auch die Wasserpolizei ihre Kontrollen auf den Gewässern.

So stoppte ein Streifenboot am Samstagmittag auf dem Kleinen Zernsee bei Werder ein Sportmotorboot, bei dem kein Kennzeichen zu erkennen war. Bei der Kontrolle des 35-jährigen Bootsführers nahmen die Polizisten Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes wahr. Ein Test ergab einen Wert von 0,68 Promille. Die Polizei leitete ein Bußgeldverfahren ein.

Kabinenschiff löst sich von Liegeplatz

Eine Zeugin meldete am Sonntagmorgen der Polizei, dass sich das Kabinenschiff „Stechlin“ von seinem Liegeplatz in der Potsdamer Kastanienallee gelöst und im Wasser treibend ein Sportboot beschädigt hatte. Die alarmierte Feuerwehr sicherte das Schiff an der Spundwand. Die Wasserschutzpolizei untersuchte die Ursache des Unfalls und befragte in diesem Zusammenhang auch Zeugen.

Da nicht auszuschließen ist, dass Unbekannte das Schiff gelöst haben, ermittelt die Polizei zum Verdacht des gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr. Sie sucht Zeugen, die am Sonntagmorgen in der Zeit von 1 Uhr bis 5 Uhr verdächtige Personen im Bereich des Uferweges oberhalb des Yachthafens gesehen haben. Hinweise bitte unter 0331/9 68 84 24 oder an jede andere Polizeidienststelle.

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