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Potsdam „Unkultur der Einschüchterung“: Potsdamer Historiker kritisiert die Hohenzollern
Lokales Potsdam „Unkultur der Einschüchterung“: Potsdamer Historiker kritisiert die Hohenzollern
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18:25 20.12.2019
Historiker Martin Sabrow Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

In der Auseinandersetzung um das Hohenzollernerbe hat sich Martin Sabrow, der Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF Potsdam), einen Offenen Brief an Georg Friedrich Prinz von Preußen geschrieben. Darin beklagt der Historiker eine „Unkultur der Einschüchterung“. Das juristische Vorgehen des Adelshauses „gegen missliebige Auslassungen von ZZF-Mitarbeitern greift die Freiheit der Wissenschaft an“, schreibt Zabrow weiter. Es drohe „insbesondere die nicht von universitären und außeruniversitären Institutionen abgesicherten Kolleginnen und Kollegen meines Faches mundtot zu machen.“

Hintergrund ist eine Einstweilige Verfügung, mit der die Nachfahren des letzten deutschen Kaisers dem ZZF-Mitarbeiter Dr. Winfried Süß bestimmte Einschätzungen im Hohenzollernstreit haben untersagen lassen – unter Androhung eines Ordnungsgelds in Höhe von 250.000 Euro, ersatzweise sechs Monate Ordnungshaft. Sabrow fordert Prinz Georg Friedrich auf, „fachhistorische Stellungnahmen zum Umgang mit dem Hohenzollernerbe nicht länger mit juristischen Mitteln anzugreifen“.

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Von MAZonline/tk

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