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Potsdam Überfall auf Villa: Urteil Ende Februar
Lokales Potsdam Überfall auf Villa: Urteil Ende Februar
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15:42 01.02.2019
Das Landgericht Potsdam ist im Justizzentrum an der Jägerallee zu finden. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Im Prozess um den brutalen Überfall auf eine Familie in ihrer Villa am Jungfernsee ist ein Ende in Sicht. Nach 13 Verhandlungstagen können Staatsanwaltschaft, Nebenklage und die Verteidiger am 18. Februar ihre Plädoyers halten. Das Urteil ist für den 28. Februar angekündigt.

Seit Mitte Oktober 2018 beschäftigt der Fall das Landgericht Potsdam

Der Prozess vor dem Landgericht Potsdam hatte Mitte Oktober 2018 begonnen und war zunächst bis Mitte Dezember terminiert. Angeklagt sind vier Männer aus Berlin. Ihnen wird unter anderem erpresserischer Menschenraub vorgeworfen. Die 23, 25, 26 und 32 Jahre alten Männer haben gestanden, Ende Juli 2017 in die Villa einer Familie mit drei Kindern eingebrochen. Während zwei der Angeklagten im Fluchtwagen saßen, gingen ihre beiden Komplizen äußerst brutal gegen die Familie vor. So bedrohte einer der Angeklagten den Vater mit einem Messer und fixierte ihn am Boden, während der andere die älteste Tochter (11) in den Würgegriff nahm und die Mutter aufforderte, Geld, Schmuck und andere Wertsachen herauszugeben. Dabei schlug er immer wieder auf die Frau ein und trat sie ins Gesicht und verletzte sie schwer.

Ein ähnlicher Fall in Wandlitz wird mitverhandelt

Einige Verhandlungstage hatten sich ausschließlich um den jüngsten Angeklagten Jorge H. gedreht, der zum Tatzeitpunkt noch Heranwachsender war und kein unbeschriebenes Blatt ist. So wird er beschuldigt, bereits Ende 2013 einen ähnlichen Einbruch begangen zu haben. Damals soll er mit zwei Mittätern in Wandlitz in die Villa einer Witwe eingestiegen sein und Gold und Silber in Form von Barren und Münzen im Wert rund 215 000 Euro erbeutet haben. Jetzt behauptete Jorge H., dass dieser Einbruch ein Auslöser dafür waren, dass er bei dem Überfall im Sommer 2017 mitgemacht hat. Seine Verteidiger hatten daraufhin beantragt, ihn jugendpsychiatrisch begutachten zu lassen – diesen Antrag hat die 2. große Strafkammer des Landgerichts nun abgewiesen.

Von Nadine Fabian

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