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Potsdam VW entwickelt in Potsdam selbstfahrende Autos
Lokales Potsdam VW entwickelt in Potsdam selbstfahrende Autos
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07:19 26.04.2018
Das VW Group Future Center in der Schiffbauergasse. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Wissenschaftler des VW-Konzern arbeiten in Potsdam an der Entwicklung selbstfahrender Autos. Martin Stelter vom Volkswagen Future Center in der Schiffbauergasse schilderte den Prozess, der neue Modelle bis zur Serienreife führen soll, am Dienstag in einer Publikumsveranstaltung auf der Freundschaftsinsel. Die Niederlassung des Konzerns am Tiefen See ist 2005 als VW Design Center eröffnet worden.

Im Zuge des Dieselskandals, so Stelter, wurde es 2016 zu einem von weltweit drei neu gegründeten Zukunftszentren. Mit mehr als 100 Mitarbeitern aus 30 Ländern, einem „internationalen Team aus Denkern und Machern“, ist es laut Stelter größer als die Zentren in Peking und San Francisco.

Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?

„Sie sitzen tatsächlich zusammen und überlegen, wie kann Mobilität der Zukunft aussehen abseits vom normalen Auto, hin zum autonomen Fahrzeug, aber auch zu Fahrrädern und zum öffentlichen Personennahverkehr“, sagte Stelter: „Wir denken nicht nur an Autos, sondern auch an Service und daran, was die Menschen in Zukunft brauchen, um von A nach B zu kommen.“

Noch immer werde mit Skizzen und Modellen gearbeitet. Allerdings unter Verwendung neuester Technologie vom 3D-Drucker bis zur virtuellen Realität. Der Arbeitsrhythmus in der Zukunftswerkstatt: „These, Prototyp, Test mit realen Menschen. Feedback. Lernprobe. Neue Prototypen und so weiter.“

Potsdamer Kreative stellen ihre Projekte vor

Der Interaktions-Designer war einer von sieben Referenten, die sich am Dienstag in der Netzwerk-Reihe „Sieben Sachen“ in der Galerie des Brandenburgischen Kunstvereins im Inselpavillon vorstellten. Ende 2013 mit dem Titel „Sechs mal sechs“ und damals jeweils sechs Gästen eröffnet, gibt die Reihe seit dem vergangenen Jahr an wechselnden Orten immer sieben Potsdamer Kreativen jeweils sieben Minuten Zeit, sich mit ihren Projekten vorzustellen.

Neben Stelter traten am Dienstag unter anderem die Videokünstlerin Yeni Harkànyi, die Band Heyohmann und Gerrit Gohlke vom gastgebenden Kunstverein vor das Publikum. Er präsentierte die mittlerweile europaweit laufende Initiative „Neue Auftraggeber“, die Künstler mit Bewohnern im ländlichen Raum zusammen bringt.

Die Organisation der von der Stadt geförderten Netzwerkabende mitsamt der Gästeliste teilen sich Katja Dietrich-Kröck, Anja Engel, Kristina Tschesch und Markus Wicke gemeinsam mit dem Localize e.V. Mit der Folkpunkband 44 Leningrad, Matthias Leupold von der Kammerakademie Potsdam und der Illustratorin Jenne Baule-Prinz stehen erste Referenten der nächsten Runde am 23. Mai bereits fest. Der Ort der Veranstaltung ist noch offen.

Der Netzwerkabend „Sieben Sachen“

Der Netzwerkabend „Sieben Sachen“ findet jährlich sechs bis sieben Mal an wechselnden Orten statt. Die Vorgängerreihe „Sechs mal Sechs“ eingerechnet, haben die Netzwerkabende mittlerweile weit mehr als 200 Potsdamer Kreativen ein Forum für ihre Projekte geboten.

Die Veranstaltungen werden in der Regel von 70 bis 100 Gästen verfolgt. Rekord war im vergangenen Jahr ein Abend begleitend zum „FH Kehraus“ im Hotel „Mercure“, zu dem weit mehr als 200 Gäste kamen.

Von Volker Oelschläger

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