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Potsdam Rathaus lehnt Abkürzung zum Luisenplatz ab
Lokales Potsdam Rathaus lehnt Abkürzung zum Luisenplatz ab
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06:01 02.07.2019
Dieser Potsdamer Autofahrer nimmt die von Uwe Adler vorgeschlagene Abkürzung illegal. Quelle: Varvara Smirnova
Innenstadt

Die Ferienbaustelle in der Breiten Straße vor dem Marktcenter sorgt für Frust – und für Umleitungs-Ideen. Der Stadtverordnete Uwe Adler (SPD) will die zeitweise Öffnung der Schopenhauer Straße zum Luisenplatz. Bislang dürfen Autos die Schopenhauerstraße nach Norden nur bis zur Charlottenstraße fahren. Die Durchfahrt zum Luisenplatz ist nur Taxis und dem Linienverkehr erlaubt.

SPD-Stadtverordneter will kurzfristige Änderung der Verkehrsführung

„Eine temporäre Umleitung unter Berücksichtigung der besonderen verkehrlichen Situation würde ein Drittel des Verkehrs von der Breiten Straße ableiten und zu einem flüssigeren Linksabbiegen an der Zeppelinstraße beitragen“, sagte Adler der MAZ. Er könne sich vorstellen, dass diese Lösung bei Tempo 30 den Stau abmildern könnte.

Seit fast zwei Wochen und voraussichtlich noch bis zum 2. August ist die Breite Straße zwischen Schopenhauer Straße und Zeppelinstraße verengt. Die rechte Spur wird erneuert, die mittlere ist für die Arbeiten ebenfalls gesperrt. Die eine verbliebene Spur sorgt trotz Ferienzeit für erhebliche Rückstaus in der Breiten Straße. Auch außerhalb der Stoßzeiten und am Sonnabend steht der Verkehr oft bis zur Dortu­straße und weiter zurück.

Die Freigabe des Durchfahrverbots würde Busse und Bahnen, Fußgänger und Radfahrer, sowie Autos, die von Norden kommen, laut Rathaus „erheblich beeinträchtigen“ Quelle: Varvara Smirnova

Rathaus: Keine schnelle Entlastung und Nachteile für viele andere Verkehrsteilnehmer

Die Verwaltung erteilt Uwe Adlers Idee aber eine Absage aus hauptsächlich zwei Gründen: Die Änderung der Verkehrsführung sei bei kurzen Bauzeiten problematisch, weil es Tage oder Wochen dauere, bis die neue Verkehrsführung verstanden und befolgt würde. In dieser Zeit komme es zu Sicherheitsproblemen und zu Umwegfahrten. Eine Verkehrsentlastung der Breiten Straße würde erst spät erfolgen.

Die Ampelschaltungen am Luisenplatz und an der Charlottenstraße bergen das zweite Problem. Die neue Durchfahrt müsste mit einer mobilen Ampel ausgestattet und die gesamten Ampeln ringsum bis hin zur Parkhauszufahrt in die Schaltung eingebunden werden. Die nötigen Veränderungen wären „mit erheblichen Nachteilen für den ÖPNV, Rad- und Fußverkehr, aber auch für die Kfz-Verkehre von Norden kommend verbunden“, teilt die Verwaltung mit.

Von Peter Degener

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