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Potsdam Verwirrung und schlechte Sicht
Lokales Potsdam Verwirrung und schlechte Sicht
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17:00 06.04.2014
Über der Geradeaus-Spur der Gutenbergstraße hängt links am Mast eine Ampel, die besser daneben über der Linksabiegespur wäre.
Über der Geradeaus-Spur der Gutenbergstraße hängt links am Mast eine Ampel, die besser daneben über der Linksabiegespur wäre. Quelle: MAZ
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Potsdam

"Der Durchmesser eines Kreisverkehrs entspräche genau dem des Kreisels am Lutherplatz in Babelsberg: 28 Meter", so Knuth. Und das wäre laut "Merkblatt für die Anlage von Kreisverkehren" ein kleiner Kreisverkehr von 26 bis 40 Meter Durchmesser innerhalb bebauter Gebiete." Immerhin gibt es hier jeden Morgen Abkürzungsverkehre von der Pappelallee über die Schlegelstraße, der an der Kreuzung "wild in alle Richtungen" abbiegt, berichtet Leserin D. Hannemann. Es gebe keine Fußgängerinsel, um den Voltaireweg zu überqueren. Die nächsten Ampeln seien hunderte Meter weg. Die Stadt sei von den Eltern der Grundschule mehrfach angeschrieben worden, "aber wohl nicht willens, die gefährliche Situation zu entschärfen."

Ein Kreisverkehr wie am Lutherplatz (li.) wäre nach Ansicht von Leser Knut Günther auch auf dem Voltaireweg (re.) umsetzbar. Quelle: Günther

Thomas Klette aus Beelitz hatte in Potsdam schon mal eine "Begegnung mit einem Bus", weil die Verkehrsführung und Ausschilderung sehr irreführend war. Eine für Ortsunkundige gefährliche Stelle sei die Kreuzung Kiepenheuerallee/Am Schragen, sagt er, wenn man stadtauswärts fährt und links in die Kiepenheuerallee abbiegen möchte: "Die Führung der Linksabbiegerspur ist so unklar, dass ich beim ersten Mal fast in die erste, die Gegenrichtungsfahrbahn eingebogen wäre. Gott sei Dank kam mir keiner entgegen und hinter mir war auch frei." Riskant für alle findet Uwe Bollien die Kreuzung Gutenberg- und Friedrich-Ebert-Straße. Anke Rossow hält die Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße/Charlottenstraße für gefährlich, wenn aus der "Ebert" Autos kommen, für die die Durchfahrt eigentlich gesperrt ist.

Die Doppelmündung der Kiepenheuerallee auf die Straße Am Schragen und die Nedlitzer Straße. Da kann man mal falsch einbiegen. Quelle: MAZ

Wer aus der Mittelstraße in die Benkertstraße fährt und aus dieser Einbahnstraße raus will, muss auf die Kurfürstenstraße, ohne Sicht auf den seitlichen Verkehr, denn der Parkstreifen der Kurfürstenstraße reichen bis an die Einmündung. Barbara Toepel fordert die Beseitigung der direkten Parkplätze. Walter Finke hat an der Kreuzung Gutenberg und Berliner Straße irgendetwas falsch gemacht, weiß aber nicht was. Am Ampelbogen über dieser Mittelspur sind zwei Ampeln angebracht; links oben rot, gelb, grün, jeweils mit einem Pfeil nach links, daneben eine normale Ampel, etwa 1,20 Meter entfernt. Der Linksabbieger hat seine eigene Ampel links außen, wie auf der anderen Seite der Rechtsabbieger. Die Linksabbiegespur ist auch deutlich von der Mittelspur abgetrennt und durch dicke Striche markiert. Wenn man der Ampel folgen würde, die geradeaus/links hängt, würde man beim Linksabbiegen falsch in die Kreuzung hineinfahren. Die oben hängende Linksabbiegerampel hängt offenbar viel zu weit rechts und genau über der Geradeausspur.

Verwirrend findet MAZ-Leser Theile die Kreuzung Drewitzer Straße/An der Alten Zauche, wo Fahrzeuge aus der Heinrich-Mann-Allee kommen und nicht nur für die Tankstelle links blinken, sondern auch in Richtung Schlaatz. Autofahrer vom Schlaatz wissen nicht, wohin die wollen.

Viele Fahrzeuge blinken wie dieser Laster gleich nach Verlassen der Heinrich-Mann-Allee links, haben aber drei Abbiegemöglichkeiten. Quelle: MAZ

Von Rainer Schüler

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