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Potsdam Von Helfern für Helfer
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07:20 16.12.2016
Anwältin Katja Goericke Quelle: Marcel Kirf
Babelsberg

Katja Goericke weiß, wie schwierig es sein kann, Geld für die gute Sache zu sammeln. Weit über die Stadtgrenzen Potsdams hinaus sind sie und ihr Mann Stephan für ihr ehrenamtliches Engagement bekannt. Im März 2013 gründeten die Babelsberger den gemeinnützigen Verein Deutsche Parkinson Hilfe (DPH), der sich der Aufklärung über die Krankheit und der Unterstützung Betroffener verschrieben hat. Höhepunkt der zahlreichen Spenden-Aktionen des Vereins: die einmal jährliche stattfindende Tulip-Gala mit vielen Prominenten, die dieses Jahr erstmals in Potsdam gastierte und ein großer Erfolg wurde.

„Gerade wenn man sich für eine Sache stark einsetzt, sollte man aber darauf achten, dass man noch über den Tellerrand guckt“, sagt Katja Goericke. Deswegen sind ihr Mann und sie gemeinhin auch zur Stelle, wenn für andere karitative Projekte gesammelt wird. Für die MAZ-Weihnachtsaktion zugunsten der ebenfalls in Potsdam ansässigen Deutschen Stiftung gegen Leukämie gibt das Ehepaar 250 Euro aus eigener Tasche.

„Von Krebs sind wir persönlich betroffen“, erzählt Katja Goericke. Zwei Verwandte und eine enge Freundin sind erkrankt. Trotz aufwendiger Therapien und teurer Medikamente sterben noch immer viele Patienten, fast jeder hat schon einmal jemanden an den Krebs verloren. So auch die Goerickes.

Die Arbeit der Parkinson-Hilfe ist jener der Deutschen Stiftung gegen Leukämie in einigen Punkten vergleichbar. „Wir setzen darauf, eine möglichst breite Öffentlichkeit aufzuklären“, so Goericke, „außerdem fördern wir alternative und neue Therapien, unterstützen die Grundlagenforschung und helfen Menschen, die sich plötzlich mit der Krankheit auseinandersetzen müssen.“ Zur diesjährigen Tulip-Gala kamen Anfang November 600 Gäste in die Babelsberger Metropolis-Halle. Es war die größte Veranstaltung seit Gründung der Parkinson-Hilfe, mehr als 52 000 Euro Spendensumme kamen an diesem Abend zusammen.

Noch mehr aber freut sich Rechtsanwältin Goericke, dass mit der AOK eine Krankenkasse mit an Bord gekommen ist, die künftig vom Verein geförderte Therapien unterstützt. „Beides ist so ungemein wichtig: dass Geld zusammenkommt, um den Patienten und ihren Familien zu helfen. Und dass durch Aktionen und Veranstaltungen mehr Aufmerksamkeit geweckt wird“, so Goericke. „Nur so können Behandlung, soziale Begleitung und das Mitwirken von Institutionen verbessert werden.“

Der Endspurt beginnt – so können Sie helfen!

Die MAZ sammelt Spenden, um die Laborkosten für neue Knochenmark- und Blutstammzellenspender bezahlen zu können. Unser erstes Ziel, 222 Typisierungen bezahlen zu können, haben wir mit Ihrer Hilfe bereits erreicht – aber wir sammeln weiter und haben uns nun 300 Typisierungen zum Ziel gesetzt. Dazu benötigen wir 15000 Euro. Eine Typisierung kostet 50 Euro.

Weitere Leserinnen und Leser haben in den vergangenen Tagen ihre Herzen und Portemonnaies geöffnet und uns einen Spendenstand von nunmehr 13848,93 Euro beschert. Gespendet haben: Carola Ahlert 50 Euro, Renate Langner 250 Euro und die Beelitzer Freischei eG 500 Euro. Wir sagen: Herzlichen Dank!

Das Spendenkonto:

Deutsche Stiftung gegen Leukämie

Mittelbrandenburgische Sparkasse

IBAN: DE 25 160 500 00 1000 01 49 12

BIC: WELADED 1PMB 

Stichwort: MAZ-Weihnachtsaktion

Spendenquittungen können Sie von der Stiftung erhalten, sofern Sie Ihren Namen und Ihre Anschrift bei der Überweisung mit angeben. Bei Summen unter 100 Euro genügt der Einzahlungsbeleg.

Selbstverständlich können Sie sich auch bei der Deutschen Stiftung gegen Leukämie typisieren lassen – so wie es die Mittelalter-Rocker von Subway to Sally gemacht haben, bevor sie zu ihrer „Eisheilige Nacht“-Tournee aufgebrochen sind. Wer sich typisieren lassen möchte, muss mindestens 18 und darf höchstens 55 Jahre alt und gesund sein. Interessenten melden sich bei der Stiftung unter 0331/742808 oder stiftung@gegen-leukämie.de

Haben Sie Fragen oder Anregungen zur Weihnachtsaktion? Möchten Sie uns die Geschichte erzählen, die Sie ganz persönlich mit dem Thema Leukämie oder mit der Stiftung verbindet? Dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren! Per Telefon 0331/28 40 280 oder auch gern per E-Mail an potsdam-stadt@MAZ-online.de

Von Marcel Kirf

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