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Potsdam Jan Piske: „Ich hoffe, Potsdam bleibt eine Stadt für alle“
Lokales Potsdam

Vor der Bundestagwahl: Was bewegt Sie, Jan Piske aus Potsdam

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11:18 26.08.2021
Jan Piske, Lehrer aus Potsdam.
Jan Piske, Lehrer aus Potsdam. Quelle: Detlev Scheerbarth/privat
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Potsdam

Am 26. September ist Bundestagswahl. Die MAZ fragt Brandenburgerinnen und Brandenburger, was sie umtreibt. Heute: Jan Piske (33) aus Potsdam.

Wo sind Sie gerade – und was sehen Sie, wenn Sie aus dem Fenster gucken?

Jan Piske: Ich befinde mich gerade an meinem Arbeitsplatz und kann nicht aus dem Fenster sehen, weil unsere Sporthalle am Luftschiffhafen kein Fenster hat, zumindest keines zum herausschauen. So können wir uns aber voll und ganz unserer Arbeit widmen.

Nachmittags im Potsdamer Garten

Beschreiben Sie uns doch mal einen typischen Tag aus Ihrem Leben.

Ich stehe in der Regel sehr früh auf und trinke einen Kaffee. Ohne Kaffee geht gar nichts. Im Anschluss fahre ich mit dem Fahrrad zum Luftschiffhafen und trainiere dort die Nachwuchs-Handballer der Sportschule. Im Anschluss hole ich meine Kinder aus der Kita ab und verbringe meist den Nachmittag in unserem Garten. Da sitze ich dann auch abends gern mit meinen Nachbarn. Wir leben in einer schönen Gemeinschaft zusammen.

Sie wohnen in Potsdam – was gefällt Ihnen dort, was nicht?

Ich bin in dieser Stadt zur Schule gegangen und habe auch hier studiert. Ich verbringe sehr gern einen Großteil meiner Freizeit mit Freunden in den alternativen kulturellen Zentren dieser Stadt. Das machte für mich die Stadt schon immer aus. Natürlich werden diese Orte weniger. Ich hoffe, Potsdam bleibt eine Stadt für alle. Veränderungen sind nicht aufzuhalten und auch notwendig. Mich stört, dass einige wenige den Diskurs über die Stadtentwicklung bestimmen. Ich würde mir hier einfach mehr Basisdemokratie wünschen.

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Aufreger: Junge Klimaschützer werden diskreditiert

Was regt Sie zurzeit am meisten auf und warum?

Dass Kinder diskreditiert werden, weil sie sich für die Natur und den Umweltschutz engagieren. Ich verstehe das wirklich nicht.

Was müsste passieren, damit es besser wird?

Ich habe darauf keine Antwort, weil mich diese Ignoranz fassungslos macht.

Was hat Ihnen zuletzt Freude bereitet?

Meine Kinder. Sie bringen mich zwar auch manchmal an den Rand des Wahnsinns, aber meistens sind sie cool.

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Wären Sie bereit, sich politisch zu engagieren und wofür?

Ja, ich würde mich gern für die Soziokultur dieser Stadt einsetzen.

Drei Tage frei für alle Bürgerinnen und Bürger

Wenn Sie Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin wären – was wäre Ihre erste Amtshandlung?

Niemand möchte, dass ich Bundeskanzler werde. Vielleicht würde ich allen Bürgerinnen und Bürgern drei Tage frei geben und wir würden erst einmal eine Runde feiern. Im Anschluss gibt es noch genug zu tun.

Und was bewegt Sie, liebe Leserinnen und Leser? Wenn Sie mitmachen wollen, schicken Sie uns eine Mail an wasbewegtsie@maz-online.de

Von MAZonline