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Potsdam Wanderung in der Döberitzer Heide
Lokales Potsdam Wanderung in der Döberitzer Heide
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00:22 17.05.2015
Der Truppenübungsplatz wird von der Bundeswehr zeitweise für Gefechtsübungen genutzt.  Quelle: dpa
Krampnitz

 Am Sonntag, 17. Mai, um 10 Uhr lädt die Heinz Sielmann Stiftung zu einer dreistündigen Wanderung in die Döberitzer Heide ein. Vom Parkplatz Krampnitz geht es zu ehemaligen militärischen Gebäuden und Anlagen im Bereich zwischen Krampnitz und Seeburg, die seit dem Abzug der sowjetischen Truppen 1992 verfallen und mehr und mehr Teil der Natur werden. Lothar Lankow, Experte der Heinz Sielmann Stiftung, erzählt die Geschichte der ruinösen Reste und ordnet sie in die Historie des Truppenübungsplatzes Döberitz ein. Stationen der Wanderung sind unter anderem das alte Klärwerk der Sowjets, das seit Jahrzehnten die Fantasie der Wanderer beflügelt, oder die sogenannte „russische Raketenabteilung“, wo die Sowjetunion bis 1989 Raketen für den Ernstfall stationiert hatte.

Die Wanderung endet auf dem Aussichtsturm auf dem Finkenberg. Von dort kann man bis Berlin sehen. Nicht nur der Fernsehturm, auch das Hochhaus in Steglitz oder das Heizwerk von Lichterfelde können die Besucher von dem 15 Meter hohen Aussichtspunkt bei schönem Wetter sehen.

Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz hat die Heinz Sielmann Stiftung seit 2004 ein wildnisähnliches Naturschutz- und Naherholungsgebiet geschaffen. Sie hat dort Wisente und Wildpferde zur Landschaftspflege ausgesetzt. In einem Schaugehege in Elstal können die Wildtiere, zurzeit acht Wisente, acht Przewalskipferde sowie 18 Stück Rotwild, beobachtet werden. Die Geburt von mehreren Kälbern und Fohlen steht unmittelbar bevor.

Detlef Baumung ist Tierpfleger bei der Heinz-Sielmann-Stiftung. In der Döberitzer Heide und im Elstaler Schaugehege kümmert er sich um weit mehr als 100 Tiere, darunter die Przewalski-Pferde, Rotwild und vor allem Wisente. Wobei das Sichkümmern bei den zottigen Urrindern nicht unbedingt einfach ist: Die Mehrheit lebt irgendwo in der Wildniskernzone der Heide.

Von Stephan Laude

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