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Potsdam Warnung vor Katastrophen: Uni Potsdam befragt Flutopfer
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Warnung vor Katastrophen: Uni Potsdam befragt Flutopfer

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10:48 14.09.2021
Aufräumen nach der Flutkatastrophe.
Aufräumen nach der Flutkatastrophe. Quelle: Thomas Frey/dpa
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Potsdam

Wie werden Menschen besser vor Naturkatastrophen in Deutschland gewarnt? Nach den verheerenden Überflutungen und Starkregen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, teilweise auch in Sachsen und Bayern, hat die Arbeitsgruppe Geografie und Naturrisikenforschung der Universität Potsdam eine Online-Befragung gestartet.

Ob, wann und wie wurden die Menschen gewarnt?

„Aufgrund der immensen Schäden und zahlreichen Todesopfer, die zu beklagen sind, steht die Frage im Mittelpunkt, ob, wann und wie die Menschen vor Ort gewarnt wurden“, sagt die Leiterin der Studie, Professorin Annegret Thieken. Sie bittet die Betroffenen, an der Befragung teilzunehmen. Ziel sei es, einen besseren Einblick in die Erfahrungen vor Ort und die Meinungen der Bevölkerung zu erhalten, um die Situation im Juli 2021 analysieren und die Warnung vor künftigen Gefahren verbessern zu können.

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Mittlerweile ist bekannt, dass Wetterdienst und Hochwasservorhersagezentralen das Ereignis vorhergesagt und vor der Situation gewarnt haben. Fraglich ist jedoch, wie diese Warnungen verstanden und weitergegeben wurden und welche Handlungen daraus folgten. Was ist tatsächlich in den betroffenen Gebieten angekommen? Wussten die Betroffenen mit der Situation umzugehen? Und was halten sie von den derzeitig diskutierten Verbesserungen wie etwa der flächendeckenden Nutzung von Sirenen und einer automatischen Warnbenachrichtigung auf dem Mobiltelefon (Cell Broadcasting)? Welche Informationen wünschen sie sich in Warnungen?

Betroffene können an Online-Umfrage teilnehmen

„Die Ergebnisse sollen zur Klärung der Warnsituation im Juli 2021 und zu einer Verbesserung der Warnung bei zukünftigen Ereignissen beitragen. Daher bitten wir die Menschen in den betroffenen Gebieten, uns hierbei trotz der gegenwärtigen Einschränkungen und der schwierigen Situation mit ihrer Teilnahme zu unterstützen“, sagt Annegret Thieken.

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Die Befragung nimmt maximal zehn Minuten in Anspruch. Sie ist bis Mitte Oktober online auf der Homepage der Uni Potsdam – hier – abrufbar. Die Kernergebnisse werden Anfang 2022 im Internet auf www.extrass.de und www.natriskchange.de veröffentlicht.

Von MAZonline

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