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Potsdam Wechsel in Potsdamer SPD-Fraktion: Tiemo Reimann rückt für Tafel-Chefin nach
Lokales Potsdam

Wechsel in Potsdamer SPD: Eisenblätter geht, Reimann kommt

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09:00 25.02.2021
Tiemo Reimann ist Kinder- und Jugendpsychotherapeut. Er löst Imke Eisenblätter in der SPD-Stadtfraktion Potsdam ab.
Tiemo Reimann ist Kinder- und Jugendpsychotherapeut. Er löst Imke Eisenblätter in der SPD-Stadtfraktion Potsdam ab. Quelle: Hendrik Hartung
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Potsdam

Die SPD-Stadtverordnete Imke Eisenblätter wird Ende Februar ihr Mandat als Stadtverordnete zurückgeben. Ab März wird dann Tiemo Reimann als Stadtverordneter in die SPD-Stadtfraktion nachrücken. Das teilte die Fraktion am Donnerstag mit.

Bereits im Sommer hatte Eisenblätter aufgrund neuer beruflicher Herausforderungen bei der Tafel Potsdam ihre Tätigkeit als Co-Vorsitzende der Potsdamer SPD-Stadtfraktion abgegeben. Sarah Zalfen übernahm den Vorsitz von Eisenblätter: „Die SPD-Stadtfraktion verliert nun mit Imke Eisenblätter nicht nur eine umsichtige, emphatische Teamplayerin, sondern auch eine profilierte Sozialpolitikerin. Für die Stadt und insbesondere für ihren Stadtteil kannte sie keine Berührungsängste und setzte sich für die Belange der Bürgerinnen und Bürger ein. Sie hat viele ermuntert, sich einzumischen, und als Stadtverordnete sowie Fraktionsvorsitzende die Weichen gestellt für ein sozialeres Potsdam“, so die Fraktion.

Imke Eisenblätter leitet die Potsdamer Tafel. Quelle: Bernd Gartenschläger

Imke Eisenblätter begründet ihren Schritt mit zunehmenden Problemen, Beruf und Ehrenamt miteinander in Einklang zu bringen: „Jedoch bin ich nicht aus der Welt, und Politik wird auch in Zukunft in meinem Leben eine wichtige Rolle spielen. Neue Herausforderungen brauchen jetzt meine volle Aufmerksamkeit.“

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Nachrücken wird der junge Kinder- und Jugendpsychotherapeut Tiemo Reimann, der bereits für die SPD-Fraktion im Jugendhilfeausschuss als sachkundiger Einwohner sitzt. Reimann wird dem Jugendhilfeausschuss dann als Stadtverordneter erhalten bleiben und zudem die Ausschusssitze in den Bereichen Finanzen sowie Ordnung/Sicherheit von Eisenblätter übernehmen. „Ich freue mich auf die Arbeit als Stadtverordneter. Inmitten der Corona-Pandemie ist es mir ein besonderes Anliegen, in der Stadtpolitik Impulse zu setzen, um das Miteinander zu festigen. Aus meiner beruflichen Erfahrung weiß ich, dass aufgrund der Pandemiebeschränkungen enorme Stressbelastungen durch Isolation und fehlende soziale Kontakte auf die Gesellschaft wirken. Gerade Kinder und Jugendliche leiden besonders darunter. Dies wird im politischen Alltag nicht immer berücksichtigt. Gegen Einsamkeit vorzugehen und Angebote sowie notwendige Hilfen zu schaffen, stellt für mich einen Schwerpunkt meiner politischen Arbeit dar.“

Von maz-online/rai