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Potsdam Plattner und der italienische Botschafter in der ersten Reihe: Neue Ausstellung im Barberini eröffnet
Lokales Potsdam Plattner und der italienische Botschafter in der ersten Reihe: Neue Ausstellung im Barberini eröffnet
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09:18 13.07.2019
Mäzen Hasso Plattner, Barberini-Direktorin Ortrud Westheider und Botschafter Luigi Mattiolo (v.l.) Quelle: Helge Mundt/Museum Barberini
Innenstadt

Großer Bahnhof für Caravaggio und Co: Die Eröffnung der Ausstellung „Wege des Barock“, die Meisterwerke aus den Nationalgalerien Barberini und Corsini in Rom zeigt, machte das Museum Barberini am Alten Markt am Freitagabend zu einem Mekka für Kunstfreunde.

Hohe Gäste bei der Eröffnung

Museumsgründer und Mäzen Hasso Plattner saß bei den einführenden Vorträgen – unter anderem von Direktorin Ortrud Westheider – in der ersten Reihe, flankiert vom italienischen Botschafter Luigi Mattiolo. Ebenfalls unter den Gästen: Landtagspräsidentin Britta Stark (SPD), HPI-Direktor Christoph Meinel.

Bei der Eröffnung der großen Barock-Schau im Palais Barberini nutzte Mäzen Hasso Plattner die Gelegenheit, um einen flammenden Appell für den europäischen Gedanken ans Publikum zu richten.

Auch Hohenzollern-Chef Georg Friedrich Prinz von Preußen war gekommen, der trotz der jüngsten Schlagzeilen um die Vermögensauseinandersetzungen entspannt wirkte. Die Berichte wollte er auf MAZ-Nachfrage nicht kommentieren.

Plattner lobt die tolle Zusammenarbeit

Am Ende des offiziellen Teils trat Plattner selbst an Rednerpult. Er formulierte einen flammenden Appell für den europäischen Gedanken – der sich auch in der Zusammenarbeit zwischen dem Museum Barberini und seinem musealen römischen Namensvetter widerspiegelt. „Es ist doch toll, dass es eine solche Zusammenarbeit in unserem Europa gibt“, sagte Plattner.

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„Da muss man etwas helfen, sonst gibt es Kräfte, die alle möglichen (Br)exits produzieren – das werden unsere Nachfahren nicht gutheißen.“ Eindringlicher Schlusssatz: „Ich bin dafür, dass wir auf unsere kulturelle Vergangenheit in Europa nicht nur stolz sind, sondern sie auch leben.“

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Nach den Reden, die unter anderem den zeitgeschichtlichen Hintergrund der Barock-Gemälde beleuchteten, flanierten die Gäste durch die Räume. Sabine Kunst, Präsidentin der Berliner Humboldt-Universität und Venedig-Liebhaberin, genoss das Zusammenspiel zwischen den gestalterischen Möglichkeiten des Barberini und den Gemälden.

„Hier kann man alle Facetten des Barock zeigen.“ Georg Friedrich Prinz von Preußen, dessen Vorfahren Potsdam das Italien-Flair zu verdanken hat, war ebenfalls „tief beeindruckt“ vom Gezeigten. Auch er ist Italien-Fan. „Besonders Rom ist unglaublich.“

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Von Ildiko Röd

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