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Potsdam Sanierung oder Neubau? Teilabriss der Nutheschlange soll gestoppt werden
Lokales Potsdam Sanierung oder Neubau? Teilabriss der Nutheschlange soll gestoppt werden
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08:07 08.07.2019
Ab Herbst soll das Terrassenhaus abgerissen werden. Jetzt gibt es einen Antrag, der einen vorläufigen Stop der Pläne verlangt. Quelle: Bernd Gartenschläger
Zentrum Ost

Der Teilabriss der „Nutheschlange“ am Humboldt-ring soll vorerst gestoppt werden. Die Fraktion Die Andere will ein „Werkstattverfahren zum weiteren Umgang mit der Wohnanlage“ in der nächsten Stadtverordnetenversammlung beantragen. Das Verfahren solle „spätestens 2020“ stattfinden und durch die Werkstatt für Beteiligung durchgeführt werden.

Pro Potsdam und Rathaus sollen Werkstattergebnis abwarten

Bis dahin soll der für diesen Herbst geplante Abriss des Terrassenhauses am Kopf der Nutheschlange durch die Stadtverwaltung und die städtische Pro Potsdam als Eigentümern nicht weiter verfolgt werden, heißt es im Antrag. Ein solches Moratorium hatte kürzlich auch der Bund Deutscher Architekten gefordert, der dem Gebäude „städtebauliche Relevanz und Originalität“ und Identitätsstiftung attestierte.

Auch ökologische und soziale Kosten sollen einberechnet werden

Das von der Fraktion geforderte Werkstattverfahren soll die zwei Varianten „Abriss und Neubau“, sowie „Erhalt und Sanierung“ des Terrassenhauses durchspielen. Dabei sollen neben den reinen Kosten auch sozialpolitische und ökologische Folgen betrachtet werden. Bislang plant die Pro Potsdam einen Neubau. Das Terrassenhaus sei nur sehr teuer zu sanieren, argumentiert die Gesellschaft.

Von Peter Degener

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