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Potsdam Wie die Arktis noch zu retten ist
Lokales Potsdam Wie die Arktis noch zu retten ist
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14:40 26.06.2014
Quelle: Archiv
Potsdam

Steigende Temperaturen, schmelzendes Meereis, beginnender Rohstoffabbau, neue Seewege: Mit den gravierenden Veränderungen in der Arktis befassen sich seit gestern bei der ersten „Potsdam Summer School“ 38 Nachwuchstalente aus 26 Ländern. Ozeanografen, Mathematiker, Geo- und Klimaforscher treffen auf Sozial- und Politikwissenschaftler sowie auf Vertreter von Nichtregierungsorganisationen.
Ihr gemeinsames Thema ist der Klimawandel in der Arktis.

Aufgrund der allgemeinen Erderwärmung ist die Lufttemperatur im hohen Norden doppelt so schnell gestiegen wie im globalen Durchschnitt. Am deutlichsten zeigt sich das am schwindenden arktischen Meereis. Wissenschaftler fürchten, dass noch vor 2050 der Nordpol im Sommer eisfrei sein könnte. Die Arktis-Erwärmung hat weit über die Region hinaus tiefgreifende Veränderungen für Klima, Wetter und Umwelt zur Folge. Gleichzeitig beeinflussen entfernte Regionen die Verhältnisse – das Konsumverhalten in den Industriestaaten ist für die Transformation der Arktis mitverantwortlich. Die Nachfrage nach dort lagernden Rohstoffen kommt aus Europa, Nordamerika, Asien. Neue Schiffsrouten führen zu einer weiteren Erschließung. Die komplexe Situation wirft auch rechtliche und politische Fragen auf, wie etwa Gebietsansprüche in der Arktis zu klären sind. Teilnehmer der bis zum 4. Juli dauernden Summer School wollen mit Wissenschaftlern, Politikern und Wirtschaftsvertretern diskutieren, wie man die Arktis retten kann. Die interdisziplinäre Summer School wird von mehreren Potsdamer Wissenschaftsinstitutionen getragen, die in der Arktisforschung aktiv sind, darunter die Uni und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

Info: „Die Arktis im Wandel: Was kommt da auf uns zu?“, öffentliche Diskussion, 30. Juni, 18 Uhr, Uni-Campus Neues Palais, Obere Mensa.

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