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Potsdam Wo soll die Weiße Flotte anlegen?
Lokales Potsdam Wo soll die Weiße Flotte anlegen?
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20:30 14.01.2013
Diese Variante wird von der Stadtverwaltung favorisiert. Repro: Christel Köster
Potsdam

Auf der Tagesordnung steht allerdings nur die Variante A, die von der Stadtverwaltung eingebracht wurde. Danach soll das Hafengebäude als Eckbebauung um das Neptunbecken herum errichtet werden. Dafür müssen die Sanierungsziele für Potsdams historische Mitte geändert werden, das städtische Grundstück würde an die Weiße Flotte verkauft. SPD und Linke haben bereits angekündigt, diese Variante zu unterstützen. Die CDU will dem Verkauf des Grundstücks nicht zustimmen, sondern fordert, es bei einem Erbpachtvertrag zu belassen.

Gegen den städtischen Entwurf hat sich in den vergangenen Wochen aber massiver Widerstand entwickelt. Die Bürgerinitiative „Mitteschön“, die Fraktion „Potsdamer Demokraten“ und andere Aktivisten schlagen als Alternative die Variante B vor. Statt einer massiven Bebauung an zwei Seiten des Neptunbeckens soll ein Glasbau an der Bahndammseite entstehen. Damit würde insbesondere die historische Struktur des Lustgartens und der Blick über die Havel geschützt, so Bürgerinitiative und Potsdamer Demokraten.

Letztere haben als eine Art „Übergangslösung“ zudem Variante C ins Spiel gebracht. Sie bezieht sich auf einen Beschluss der Stadtverordneten aus dem Jahr 2010. Damals wurde entschieden, das Hafengebäude direkt am Fuß des Hotels „Mercure“ zu errichten. Wegen der Debatte um den Abriss des Hotels und den Bau einer Kunsthalle an der Stelle, zerschlug sich dieser Plan allerdings. Nun bleibt das „Mercure“ aber stehen – der alte Beschluss wäre demnach umsetzbar.

Die Variante D wird ebenfalls von zahlreichen Aktivisten unterstützt: Dabei schlagen sie vor, den Lustgarten ganz zu verschonen und das Hafengebäude mit Verwaltung, Ticketverkauf und Restaurant auf die gegenüberliegende Havelseite zu verbannen. Dort – zwischen „Meyerohr“ und Speicherstadt – sei genug Platz. Allerdings müsste die Planung dann ganz von vorn beginnen, mithin die Weiße Flotte noch mindestens ein Jahr auf eine Lösung warten.(Von Jürgen Stich)

 

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