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Potsdam "Zahlreiche Ungereimtheiten und Fragen"
Lokales Potsdam "Zahlreiche Ungereimtheiten und Fragen"
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17:29 06.04.2014
Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

So würden private Grundstücke überplant und als Grünfläche ausgewiesen, obwohl sie als Zufahrten oder für ansässige Firmen existenziell seien. Teure Rechtsstreits sieht die BI daher schon programmiert. Weiterhin sei die „einsturzgefährdete Ruine“ des Gewölbekellers als öffentliche Grünfläche ausgewiesen, um den „hohen ökologischen Wert für die Menschen“ erlebbar zu machen. „Das empfinden wir als Hohn.“

Zudem beklagt die BI, dass die Treppen, die zum Kaiser-Wilhelm-Blick führen, überbaut werden sollen und nicht mehr nutzbar wären. „Dem Anspruch, die historischen Wege zwischen Leipziger Straße, Max-Planck-Straße und dem Havelblick wieder herzustellen, wird der Plan nicht gerecht“, resümiert Hintze.

Das Terrassenrestaurant Minsk würde die BI gern als Kita „baulich weiterverwendet“ sehen, da eine solche rund um Speicherstadt, Bahnhof und alter Brauerei fehle und nicht geplant sei. Am meisten aber störe man sich daran, dass mehr als 1,2 Hektar versiegelt würden und der Hang oberhalb der Schwimmhalle – bisher Grünfläche – bebaut werden soll. Laut BI teilen Umweltverbände, Denkmalbehörde, Grünflächenamt und Schlösserstiftung die Bedenken. Wer sich diese vor Ort erklären lassen möchte, den lädt „Pro Brauhausberg“ zum Osterspaziergang ein. bos

Anmeldung: info@pro-brauhausberg.de

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