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Potsdam Ziemlich beste Zahlen
Lokales Potsdam Ziemlich beste Zahlen
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20:00 08.01.2013
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Gestern freute sich „Thalia“-Chef Thomas Bastian über die Bestätigung seitens der Berlinale. Grund zum Jubeln hat Bastian allemal: 2012 war für sein Filmtheater das erfolgreichste Jahr seit 1997. Exakt 150 409 Besucher strömten ins Kino – 17 Prozent mehr als 2011. Ähnlich gestiegen seien Bastian zufolge auch die Umsätze. Allein am Silvesterabend kamen rund 900 Filmfans, etliche von ihnen sahen in der Geheimpremiere die – regulär am 24. Januar startende – Dramödie „Quartett“ über ein Altersheim für Opernsänger... Erfolgreichster Film 2012 im „Thalia“ war mit rund 20 000 Besuchern die französische Komödie „Ziemlich beste Freunde“, mit deutlichem Abstand gefolgt von Christian Petzolds DDR-Drama „Barbara“ und der Hollywoodkomödie „Wie beim ersten Mal“. Voran ging im „Thalia“ der auch technische Umbau: Zwei der vier Kinosäle sind inzwischen auf digitale Projektionstechnik umgestellt, die restlichen Säle sollen in diesem Frühjahr folgen, so Bastian.

Das vergangene war insgesamt ein starkes Jahr für den deutschen Kinomarkt. Nach Angaben des Branchendienstes Rentrak sind die Besucherzahlen um fünf Prozent, die Umsätze sogar um 7,8 Prozent gestiegen. „Die UCI Kinowelt Potsdam hat sich im Rahmen dieser Marktentwicklung gesteigert“, sagte Theaterleiter René Pilz. Etwa eine halbe Million Besucher wurden gezählt. „3D-Filme bleiben bestimmendes Thema, drei der fünf stärksten Beiträge 2012 sind dreidimensional“, so Pilz. Das Weihnachtsgeschäft dominierten „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ sowie Ang Lees „Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger“ und laufen nach wie vor gut.

Bundesweit holte „Ziemlich beste Freunde“ rund neun Millionen Besucher – auch im Potsdamer UCI war der Film um die Freundschaft zwischen einem reichen Gelähmten und seinem schwarzen Pfleger der unangefochtene Hit, gefolgt vom neuesten James-Bond-Abenteuer „Skyfall“ und dem Animationsstreifen „Ice Age 4“. Erfolgreichster deutscher Film im Potsdamer UCI war die Komödie „Türkisch für Anfänger“, die auch bundesweit auf dem Spitzenplatz landete.

Das Filmmuseum Potsdam freute sich laut Marketingchefin Christine Handke über rund 34 000 Kinobesucher, die in mehr als 1000 Vorstellungen strömten. Sie sahen unter anderem kleine, aber feine Potsdam-Premieren wie den Diplomfilm „Dicke Mädchen“ des Babelsberger Filmhochschulabsolventen Axel Ranisch oder Weihnachtsklassiker wie „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. (Von Ricarda Nowak)

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