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Potsdam „Zukunft Heimat“ will in Potsdam demonstrieren
Lokales Potsdam „Zukunft Heimat“ will in Potsdam demonstrieren
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20:07 01.09.2018
In der Potsdamer Innenstadt soll wieder demonstriert werden (Symbolbild).
In der Potsdamer Innenstadt soll wieder demonstriert werden (Symbolbild). Quelle: Friedrich Bungert
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Innenstadt

In der Potsdamer Innenstadt soll es am 13. September eine Kundgebung des rechten Vereins „Zukunft Heimat“ geben. Nach MAZ-Informationen hat ein Potsdamer AfD-Mitglied eine Demo mit Kundgebung auf dem Vorplatz des Brandenburger Tors angemeldet. Als Redner soll Hans-Christoph Berndt auftreten, der in Cottbus bei Anti-Asyl-Demos von „Zukunft Heimat“ bis zu 2500 Teilnehmer mobilisieren konnte.

„Die AfD wird keine Kundgebung durchführen“

Der Potsdamer Kreisverband der AfD distanziert sich allerdings von der Aktion. „Das ist ein Alleingang einer Person und keine Idee des Vorstands. Die Partei wird an diesem Tag keine Kundgebung durchführen“, sagte AfD-Vorstandsmitglied und Oberbürgermeisterkandidat Dennis Hohloch auf MAZ-Anfrage.

Verfassungsschutz: Enge Kontakte zur Identitären Bewegung

Der Verein „Zukunft Heimat“ ist vom Mediziner Hans-Christoph Bernd aus Golßen (Dahme-Spreewald) gegründet worden und steht der AfD und Pegida nahe. Vor allem im Süden Brandenburgs hat der Verein seit 2015 Veranstaltungen durchgeführt. Im brandenburgischen Verfassungsschutzbericht 2017 heißt es, dass der asylkritische Verein regelmäßig NPD-Anhänger auf der Lausitz auf seinen Kundgebungen mobilisieren konnte und „enge Kontakte“ zur Identitären Bewegung habe.

Von Peter Degener

31.08.2018
31.08.2018