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Potsdam So stimmungsvoll war das Weihnachtssingen im „Karli“
Lokales Potsdam So stimmungsvoll war das Weihnachtssingen im „Karli“
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15:13 23.12.2018
Der größte Chor der Stadt füllte Haupttribüne und Ostblock im altehrwürdigen „Karli“. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Das zweite Weihnachtssingen im Karl-Liebknecht-Stadion am Sonnabend war ein voller Erfolg. „Mit so vielen Besuchern haben wir dann doch nicht gerechnet“, sagte Thoralf Höntze der MAZ. Er ist Vorstandsmitglied beim Kiezverein, von weihnachtlicher Entspannung war bei ihm daher nicht viel zu spüren.

Zahl hat sich verdoppelt

Im vergangenen Jahr, beim ersten Weihnachtssingen im Karl-Liebknecht-Stadion, waren um die 2000 Besucher gekommen. Nun hat sich die Zahl mehr als verdoppelt. Mindestens 4500 Gäste bildeten den größten Chor der Stadt. Wegen der langen Schlangen, die sich kurz vor dem geplanten Beginn des Singens noch vor den Eingängen bildeten, startete die Veranstaltung gut eine Viertelstunde verzögert.

4500 Besucher strömten zum zweiten Weihnachtssingen ins Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion.

Ausgestattet mit Glühwein, Lichtern und Gesangheften schmetterten die Besucher gemeinsam mit dem 30-köpfigen Chor der Oberlingemeinde zunächst die Hymne des Vereins, „Babelsberch 14482“ vom 2014 verstorbenen Musik-Poeten Hubert „Schabulke“ Woite, bevor es dann an die Klassiker ging.

Oh Tannenbaum, Sind die Lichter angezündet, Es ist ein Ros’ entsprungen – Haupttribüne und Ostblock waren bis auf den letzten Platz besetzt, die mitgebrachten Kerzen tauchten das kleine Stadion in ein romantisches Lichtermeer.

Noch mehr Besucher im nächsten Jahr?

Im kommenden Jahr, sagte Thoralf Höntze, müsse dann angesichts des Überraschungs-Erfolgs womöglich auch der zum Park Babelsberg hin gelegene Gästeblock für die Weihnachtssänger geöffnet werden. „Das stelle ich mir aber auch sehr schön vor, denn dann bildet sich ein großer Halbkreis um den Chor“, so Höntze.

Von Saskia Kirf

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