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Prignitz Die Jugend steht im Mittelpunkt
Lokales Prignitz Die Jugend steht im Mittelpunkt
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13:53 27.10.2019
Die Tanzgruppe „Elementrix” der Jahngrundschule Wittenberge zeigte eine Probe ihres Könnens. Quelle: Jens Wegner
Bad Wilsnack

Vielfältige Angebote für Kinder und Jugendliche gab es am Sonnabend beim 13. Prignitzer Jugendtag in der Karthanehalle Bad Wilsnack.

Unter dem Motto „Läuft bei uns!” bot der Kreisjugendring im Verbund mit Jugendverbänden und freien Trägern des Landkreises wie dem Prignitzer SOS-Kinderdorf, dem Jugendforum oder dem Netzwerk Gesunde Kinder verschiedene Mit-mach-Aktionen für viele Interessengebiete an.

Michael Herbst, Vorsitzender des Kreisjugendrings, hieß alle Gäste willkommen. Er dankte der Stadt Bad Wilsnack und allen Mitwirkenden, die den Tag gemeinsam mit dem Kreisjugendring gestaltet haben. „Ohne finanzielle Mittel der Aktion Mensch und des Landkreises Prignitz hätte die Veranstaltung nicht stattfinden könnte”, sagte er.

„Der Tag ist ein Höhepunkt in der Jugendarbeit”, sagte Danuta Schönhardt von der Kreisverwaltung. „Der Landkreis kommt seiner Verantwortung nach und unterstützt die Jugendarbeit jährlich mit rund 1,4 Millionen Euro”. Bad Wilsnacks Bürgermeister Dieter Spielmann freute sich, die Jugend des Landkreises in der Karthanehalle begrüßen zu dürfen.

Am Stand des Prignitzer SOS-Kinderdorfs gab es Henna-Tattoos. Quelle: Jens Wegner

„Der Jugend gehört die Zukunft. Wir sind sehr bemüht, für die Jugend gute Bedingungen zu schaffen”, sagte er. Es gäbe viele Vereine in Bad Wilsnack, denen es jedoch oft an Nachwuchs fehle. „Schaut euch um!”, empfahl er den Jugendlichen.

Anschließend führten Jule Hensler und Jeremy Tille vom Prignitzer Jugendforum durchs Programm. Als erstes sang Jule Hensler den Song „Wir wollen bleiben”, den die zehn Mitglieder des Jugendforums dieses Jahr im Rahmen der „Wahlfangtour 2019” geschrieben hatten.

Jule Hensler vom Jugendforum Prignitz sang den Song „Wir wollen bleiben”. Quelle: Jens Wegner

Bei der Auswertung in Potsdam belegten sie damit den ersten Platz für ihre Stadt Wittenberge. Sechs bis acht Städte hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt, so Jule Hensler.

„Wir bieten Freizeitangebote für Jugendliche. Sie können sich im ganzen Haus und davor vergnügen. Gleichzeitig können sich Jugendhilfeträger, Jugendklubs und Tanzgruppen präsentieren”, erklärte Michael Herbst das Anliegen des Jugendtags.

So gab es am Stand des SOS-Kinderdorfs Henna-Tattoos. Sebastian Kotzur vom Jugendklub Glöwen wählte einen Drachen als Motiv. „Das finde ich cool. Es sieht schön aus”, sagte er zu seiner Wahl. 15 bis 20 Minuten muss die Farbe einwirken. Dann hält das Tattoo etwas zwei Wochen lang.

Die Tanzgruppe „Elementrix” der Jahngrundschule Wittenberge unter der Leitung von Luisa Poorten zeigte eine Probe ihres Könnens. Vor der Halle gab es unter anderem einen Graffiti-Workshop mit Martin Jainz von „Kunst mit Herz” aus Cottbus.

Vor der Halle gab es einen Graffiti-Workshop mit Martin Jainz aus Cottbus. Quelle: Jens Wegner

„Wir zeigen einfach, was wir können. Graffiti ist eine Jugendkultur, wo Kids auch Bock drauf haben”, sagte er. Den begeisterten Teilnehmern zeigte er beispielsweise Tricks mit der Schablone, um bei Schriften einen 3-D-Effekt zu erzielen. Als Abschluss das Tages gab es in der Halle ein Konzert mit der Band „BackUp”. Alle zwei Jahre findet in der Prignitz der Jugendtag an wechselnden Standorten statt.

Von Jens Wegner

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