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Prignitz Alternative zur A 14 vorgestellt
Lokales Prignitz Alternative zur A 14 vorgestellt
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16:33 28.08.2013
Wittenberge

"Was wir Ihnen hier präsentieren sind natürlich nur Ausschnitte aus dem wesentlich umfangreicheren Konzept", sagte Wilfried Treutler den rund 50Gäste. Veranlassung zu diesem neuen Konzeptentwurf, so Treutler, sei unter anderem, dass das Finanzierungskonzept für die A 14 gescheitert sei. Bis zum Jahr 2020 würden nur drei oder vier von insgesamt 14Abschnitten fertiggestellt sein. Eine durchgängige A14 sei selbst bei gesicherter Finanzierung nicht vor 2025 machbar. In der Kurzbeschreibung des BUND-Ausbaukonzeptes wird von einem weitestgehend durchgängigen Ausbau der bestehenden Bundesstraßen189 und 5 mit alternierender Überholspur zu einer sogenannten 2+1-Lösung gesprochen. Der Plan sieht den Neubau von Ortsumgehungen für einige Dörfer vor. Kreuzungen sind planfrei gestaltet. Es gibt keine Kreuzungen oder Kreisverkehre. In Karstädt soll unter der Bahnlinie Hamburg-Berlin ein Tunnel gebaut werden.

Mit dem Ausbau der Bundesstraßen würden, so Treutler, annähernd die gleichen Ziele erreicht, wie mit dem Bau der A14. Nur mit den Vorteilen der kostengünstigeren Herstellung und Unterhaltung, einer größeren Schonung natürlicher Lebensgrundlagen, einer besseren Integration in das Umfeld und einer geringeren Inanspruchnahme wertvoller Flächen. In der anschließenden Diskussion gab es sehr kontroverse Meinungen. "Ist es nicht günstiger eine Autobahn auf Stelzen zu bauen? Tun Sie etwas für die Tiere", fragte eine Bürgerin. "Die Autobahn in der Altmark wird komplett eingezäunt werden", antwortete ihr Susanne Bohlander von der Bürgerinitiative "Bündnis B189/B5 statt A14". Zwar wären Wildbrücken vorgesehen, diese erfüllten aber nachweislich nicht ihre Funktion. "Ein Teil der B189 quert Lindenberg", sagte ein Bürger aus Lindenberg (Stadt Wittenberge). "Sollte die B 189 verbreitert werden, werden Privatgrundstücke davon betroffen sein. Der ganze Verkehr von Nord nach Süd rollt dann dort durch", gab er zu bedenken, mit Aussicht auf die damit bevorstehende zusätzliche Lärmbelästigung. "Wo soll da etwas erweitert werden", fragt eine Bürgerin entrüstet. Ein nächster Bürger stimmt ihr zu. Sie warfen Wilfried Treutler vor, sich die Lage vor Ort nie angeguckt zu haben. Wer direkt an er B 189 wohnt, habe bemerkt, dass es immer lauter werde. Sie sprachen sich für den Bau der A14 aus, die die Verkehrssituation in ihrer Meinung nach deutlich entkrampfe.

"Das Verkehrsaufkommen auf der B 189 ist nicht gestiegen", entgegnete Treutler. Das ließe sich nachweisen. Die A 14 aber bringe deutlich mehr Lärm und soll noch mehr Verkehr anziehen. Einer der anwesenden Bürger sprach sich gar für einen Volksentscheid aus, ob die Autobahn gebaut werden solle oder nicht. Bärbel Treutler sprach von einem regionalen Egoismus, den sie beobachtet hätte. Sie wünschte sich, dass alle endlich fairer miteinander umgehen würden.

Von Jens Wegner

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