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Prignitz Antonia Eisermann wird Putlitzer Burgfräulein
Lokales Prignitz Antonia Eisermann wird Putlitzer Burgfräulein
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00:18 16.06.2016
Bernd Dannemann mit Burgfräulein Antonia Eisermann. Quelle: Thätner
Putlitz

Der Fanfarenzug schmetterte, wie sich das für Burgfanfaren gehört. Das Signal für Moderator Carsten Gohlke, die Gäste zu begrüßen, die sich trotz des regnerischen Wetters recht zahlreich aus ihren Häusern gewagt hatten. Immerhin ging es um die Wahl des neuen Burgfräuleins.

Katja Jenns, die das Amt im Vorjahr inne hatte, übergab den Schlüssel der Burg an den Bürgermeister Bernd Dannemann – nicht ohne sich für das ereignisreiche Jahr zu bedanken, in dem sie mehrfach die Stadt sowie das Amt Putlitz-Berge vertreten durfte. Gleichzeitig stellte sie sich für eine zweite Amtszeit zur Wiederwahl.

Die Tanzschüler schmückten das Programm. Quelle: Thätner

Dannemann begrüßte neben den Gästen auch die Landtagsabgeordnete Ina Muhß sowie den Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke und insbesondere den Schirmherren der Veranstaltung, Gebhard zu Putlitz.

Drei junge Frauen stellten sich als Kandidatinnen zur Wahl. Neben dem 16. Burgfräulein Katja Jenns präsentierten sich Anna Röwe und Antonia Eisermann auf dem Laufsteg: zunächst in Freizeitkleidung, danach in Abendgarderobe. Die Gäste spendeten begeisterten Beifall. Doch nicht nur Äußerlichkeiten wurden bewertet – auch der Vortrag eines selbstgewählten Textes war ein Auswahlkriterium. Für die drei Bewerberinnen indes keine Hürde.

Carsten Gohlke (r.) beglückwünscht Anna Röwe, Katja Jenns und Antonia Eisermann (v. l.). Quelle: Thägner

In den Pausen zeigten die Eleven der Pritzwalk Tanzschule Schier-Rösel ihre Choreografien.

Nach Auszählung der Stimmzettel machte es Carsten Gohlke spannend. Er verriet zuerst die Zweitplatzierte: das Vizeburgfräulein wurde Katja Jenns. Immerhin ist die 18-Jährige aus Wüsten-Varnow mit dem Amt bereits vertraut. Die meisten Stimmen bekam indes Antonia Eisermann. Die 16-jährige Putlitzerin erhielt nicht nur den Burgschlüssel vom Bürgermeister, sondern auch ein Geburtstags-Ständchen vom Fanfarenzug. Die Wahl zum 17. Burgfräulein war denn auch ihr schönstes Geschenk.

Von Wolfgang Thätner

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