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Prignitz "Besser früher als später"
Lokales Prignitz "Besser früher als später"
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06:01 12.10.2014
Vermutlich hat auch der Richtfest-Trunk die Treffsicherheit des stellvertretenden Bürgermeister Ronald Thiel beeinträchtigt. Quelle: Claudia Bihler
Pritzwalk

Noch einen Tag zuvor am Donnerstag hatte die Zimmerei den Dachstuhl für den bereits weit fortgeschrittenen Bildungsteil endgültig geschlossen: "Jetzt ist das Gebäude winterfest", sagte daraufhin Pritzwalks Bürgermeister Wolfgang Brockmann (FDP). In den kommenden Wochen wird der Innenausbau beginnen. Elektro, Sanitär, Trockenbau und vor allem die Ausgestaltung des neuen Foyers stehen nun auf dem Bauprogramm. Die letzten Fenster werden geliefert und eingebaut.

Ende kommenden Jahres, so die Schätzung kann dann die Pritzwalker Bildungsgesellschaft die Räume nutzen. Auf den über 2.200 Quadratmetern werden künftig Unterrichtsräume, Büros und Werkstätten Platz finden. "Besser früher als später" möchte die Bildungsgesellschaft die neuen Räume nutzen, sagte der stellvertretende Geschäftsführer der Bildungsgesellschaft und Ausbildungsleiter Wolfgang Kreklow. Denn nur mit Mühe und Not darf der Bildungsträger die alten Barackenräume auf dem bisherigen Grundstück nutzen, die noch aus Containern bestehen. Platz finden soll unterm Dach der Tuchfabrik künftig auch der Raum, den die Pritzwalker Schulkinder zur beruflichen Frühorientierung nutzen können.

Die Vertreter von Stadt und Bildungsgesellschaft überraschten den Architekten des Gesamtprojekts Bernd Robert mit einer neuen Idee. Bereits seit Langem steht die teamsportorientierte Berufsschule vor dem Problem, das die Sporthallen-Kapazitäten in der Stadt recht knapp bemessen sind. In den kommenden Monaten soll für die Bildungsgesellschaft noch ein weiterer Gebäudeteil ausgebaut werden, dessen großzügige Fläche für Ausbildungskabinette zur Verfügung stehen soll. Weil sich nach der Entkernung herausstellte, dass der Saal eine enorme Höhe hat, haben Stadt und Bildungsträger gemeinsam überlegt, inwieweit im Obergeschoss dort nicht ein Allzwecksaal eingerichtet werden könnte: Der könnte sowohl als Sporthalle wie als Aula genutzt werden. Architekt Bernd Robert wurde vom Vorschlag überrascht, sieht aber derzeit keine gravierenden Probleme bei der Umsetzung.

Der Architekt kann auch bei der Umsetzung des Wohnbauprojektes im Vorderhaus bereits deutliche Fortschritte vermelden. Die Entkernung ist komplett abgeschlossen. Im Erdgeschoss sind bereits die Maurer am Werk, im Obergeschoss hat der Trockenbau begonnen. "Und für die Nutzung des Museumsteiles laufen ständig Abstimmungen mit der Stadt und der Leiterin des Museums", sagt Robert, "wir sind bei der Variantenentwicklung."

Zur Verpflegung beim Richtfest haben die Hauswirtschaft-Azubis der Bildungsgesellschaft Salat und Gegrilltes aufgetischt.

Von Claudia Bihler

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