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Prignitz Corona-Krise: KMG-Kliniken rufen Bevölkerung zur Abgabe von Atemschutzmasken auf
Lokales Prignitz Corona-Krise: KMG-Kliniken rufen Bevölkerung zur Abgabe von Atemschutzmasken auf
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16:10 26.03.2020
Atemschutzmasken der Kategorie FFP3 liegen auf einem Haufen. Quelle: Christian Beutler/dpa
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Bad Wilsnack

Die Akutkrankenhäuser der KMG Kliniken rufen dazu auf, originalverpackte FFP3-Masken, die sie zum vermeintlichen Schutz vor einer Corona-Infektion beispielsweise im Baumarkt erworben haben, vor ihrem nächstgelegenen Klinikum oder bei ihrem niedergelassenen Arzt oder ihrer niedergelassenen Ärztin abzugeben.

Aktuell hielten die Kliniken ausreichend Schutzmaterial vor, heißt es in einer Mitteilung Die Aktion diene der Prävention.

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Möglichst kontaktlose Übergabe arrangieren

Die KMG Kliniken haben vor den Notaufnahmen oder Haupteingängen ihrer Krankenhäuser Sammelbehälter aufgestellt, in die die originalverpackten Masken abgeworfen werden können, um Personenkontakt zu vermeiden. Bei Kliniken oder Ärzten außerhalb des KMG-Verbundes empfehle es sich, vorab mit Mitarbeitern der Notaufnahmen oder des Einkaufs telefonisch abzustimmen, wie eine kontaktlose Übergabe möglich sei.

Krankenhäuser benötigen FFP-3 Masken zum Schutz Ihrer Mitarbeiter bei invasiven Eingriffen an Corona-Patienten, wohingegen sie im Alltagsgebrauch in der Corona-Krise keinen Mehrwert bieten.

Auch im Krankenhaus kommt dieser Maskentyp vergleichsweise selten zum Einsatz. Beim nicht-invasiven Patientenumgang mit Corona-Infizierten in Kliniken werden nach aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts FFP2-Masken verwendet.

Von MAZ-online