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Prignitz Baeks Jugendfeuerwehr kann sich sehen lassen
Lokales Prignitz Baeks Jugendfeuerwehr kann sich sehen lassen
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17:03 13.01.2020
Gemeindejugendwart Christian Rochnia kümmert sich liebevoll um alle seine Schützlinge. Quelle: Julia Redepenning
Baek

24 Mädchen und Jungen zählt die Jugendabteilung der freiwilligen Feuerwehr in Baek (Groß Pankow) aktuell. Damit es auch in Zukunft so viele Kinder bleiben oder sogar weitaus mehr werden, liegt es dem zuständigen Gemeindejugendwart Christian Rochnia sehr am Herzen, seinen Schützlingen eine Menge zu bieten. Aus diesem Grund sorgt er für eine abwechslungsreiche Ausbildung – natürlich mit viel Spaß an erster Stelle.

Neue Ausrüstung soll auch als Werbung dienen

Diesen Pavillon könnte mit Hilfe von Fördermitteln angeschafft werden. Quelle: Julia Redepenning

„Wir stehen immer in enger Konkurrenz mit anderen Vereinen“, sagt der Gemeindejugendwart. Um neben Fußball und anderen Aktivitäten mithalten zu können, ist Öffentlichkeitsarbeit wichtiger denn je. Aus diesem Grund versucht Rochnia regelmäßig die Ausrüstung zu erneuern und auf Veranstaltungen mit seinen Kinder präsent zu sein. So auch bei der Spielplatzeröffnung der Kita „Kleine Störche“ in Baek.

Stolz präsentiert der Brandschützer den neuen Brandschutzkoffer und Pavillon , die er mithilfe von Fördermitteln des Landes Brandenburg organisieren konnte. Dass das Geld oft knapp ist, weiß auch Christian Rochnia. Aus diesem Grund versucht er Unterstützung durch verschiedene Fonds zu erhalten – mit Erfolg.

Der neue Brandschutzkoffer wird nicht nur für die Jugendarbeit verwendet, sondern kommt auch in Schulen und Kita´s zum Einsatz. Quelle: Julia Redepenning

„Mit dem Geld des Landes konnten wir den Pavillon, einen tollen Koffer und auch neue Kleidung für die Kinder besorgen“, erklärt der Feuerwehrmann. Doch nicht nur die aktiven Jugendmitglieder profitieren von den Anschaffungen: „Wir können die Sachen auch für andere Zwecke verwenden“, so Rochnia.

Brandschutzerziehung in Schulen und Kitas auf Anfrage

Auf Anfrage ist Christian Rochnia in Kindergärten und Schulen für die Brandschutzerziehung unterwegs. Da kommt das neue Equipment gut zum Einsatz. Mit dem Brandschutzkoffer kann schließlich auch experimentiert werden. Natürlich muss bei Investitionen für solche Projekte auch immer ein gewisser Eigenanteil bereitgestellt werden, aber der Gemeindejugendwart bestätigt: „Wenn es um sowas geht, ist immer etwas Geld da.“

Kindergartenkinder sind schon Mitglieder der Feuerwehr

Das der Einsatz Früchte trägt, zeigt die hohe Anzahl an Kindern und Jugendlichen, die regelmäßig zum Dienst der Jugendfeuerwehr erscheinen. Und Baek besitzt sogar eine sogenannte Floriangruppe. Sandra Satur, stellvertretende Jugendwartin des Ortes, ist zuständig für die Arbeit mit den Kleinsten.

Beim Löschangriff kennt jeder seine Position und Aufgaben genau - auch Kinder die noch in der Kita sind. Quelle: Julia Redepenning

„Einige sind sogar noch im Kindergarten“, sagt sie. Ab dem sechsten Lebensjahr können Jungen und Mädchen mitmachen. Vielleicht drücken sie noch nicht die Schulbank, aber wie sie den Verteiler bedienen müssen oder einen Schlauch ausrollen, wissen sie jetzt schon genau. „Ich habe viel Freude mit meiner Aufgabe und es macht mir großen Spaß „ so Sandra Satur.

Die gute Arbeit der örtlichen Feuerwehr findet auch unter den Eltern viel Zuspruch. „Die sind einfach großartig und einige Kinder gehen sogar hier in die Kita“, sagt Andrea Wittkopf, Elternsprecherin der örtlichen Gemeinde-Kita.

Ausrüstung statt Prospekte für Mitgliederwerbung

Christian Rochnia ist sich sicher, dass sein Weg der richtige ist. Ziel ist es, viele der jetzigen Mitglieder für den aktiven Feuerwehrdienst zu gewinnen. Die Anzahl der freiwilligen Helfer ist knapper geworden. „Wir wollten keine Prospekte als Werbung für unsere Abteilung“, so Rochnia. Aus seiner Sicht reicht es schon lange nicht mehr aus. „Wir müssen den Kindern etwas bieten und nur mit solchen Anschaffungen klappt das auch.“

Neue Schläuche stehen auf der Wunschliste des Gemeindejugendwartes. Quelle: Julia Redepenning

Aus diesem Grund möchte der Gemeindejugendwart es wieder versuchen, Fördermöglichkeiten vom Land zu bekommen. Auf der Wunschliste stehen neue Schläuche in passender Größe für seine Schützlinge und Ledermaterial für die Jugendfeuerwehr. So sollen die kommenden Brandschützer fit gemacht werden, für die späteren Aufgaben in der freiwilligen Feuerwehr.

Von Julia Redepenning

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