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Prignitz Das große Schwitzen
Lokales Prignitz Das große Schwitzen
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18:29 24.01.2014
Quelle: C. Bihler
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Bad Wilsnack

Gut besucht ist die Therme auch zur Zeit, die klirrende Kälte hat viele Leute aus den heimischen vier Wänden hervorgelockt: Das große Schwitzen steht auf dem Programm. Auf dem Platz vor der Bad Wilsnacker Kristalltherme ist kaum noch ein Parkplatz frei. "Bei uns in Deutschland ist der Saunabesuch meist ein gesellschaftliches Event", sagt Storch. Das sieht in anderen Ländern anders aus: "In Skandinavien hätten wir wohl lange nicht so viele Besucher wie hier in der Prignitz." Bevor nämlich Bauherren dort ihre Wohnhäuser errichten, würden sie zuallererst ihre Sauna bauen: "Die ist dann auch gleichzeitig Mittelpunkt sozialen Lebens."

Auch in Russland wird viel sauniert. "Dort sollen nach wie vor oft auch Geschäfte abgeschlossen werden", sagt Storch. In BezUG auf diverse Mafiafilme und Gerüchte fügt er mit einem Schmunzeln hinzu: "Vermutlich wird man in der Sauna einfach nicht abgehört. Zudem lebt man sicherer, weil ja die Besucher keine Waffen am Körper verbergen können."

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In Russland wie in Skandinavien nehmen die Leute häufig Birkenzweige mit in die Sauna und klopfen die Haut damit ab, damit sie besser durchblutet wird. Denn egal, ob Prignitzer Salzsauna, finnische Blockhaussauna oder rustikale Erdsauna: Eine bessere Durchblutung bewirken alle Sauna-Typen.

Unterstützend wirken dabei diverse ätherische Öle, die bei Aufgüssen verwendet werden. Während in der Bad Wilsnacker Mokka-Sauna italienische Arabica-Bohnen für einen zarten Duft sorgen, kann Storch auch tief in die Expertenkiste greifen: "Tanne, Eucalyptus sind typische Winteröle. Und als Stimmungsaufheller eignet sich optimal eine Kombination aus sizilianischer Palermozitrone und Meraner Apfel."

Bei allem gilt: Gut ist, was sich gut anfühlt. Laut Deutschem Saunaverband ist kurz und knackig besser als lang und lauwarm. Storch: "Aber letztlich muss jeder spüren, was gut für ihn ist. Und was man verträgt, ist auch nicht an jedem Tag gleich." Vor allem Männer neigen dazu, sich auch mal zu überfordern, sagt er. "Frauen vertragen sowieso mehr Wärme."

Von Claudia Bihler

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