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Prignitz Die ersten Kirchengemeinden haben gewählt
Lokales Prignitz Die ersten Kirchengemeinden haben gewählt
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14:58 06.11.2019
Die Pritzwalker haben gewählt: Von zwölf haben es acht Kandidaten in den Rat geschafft. Quelle: Stephanie Fedders
Pritzwalk

189 Kirchengemeinden sind gefragt und suchen neue Kirchenälteste. In Form von Wahlen haben stimmberechtigte Mitglieder die Chance, ihren Favoriten ihre Stimme zu geben. Am 3. November machten an insgesamt zehn Orten des Evangelischen Pfarrsprengels Pritzwalk Angehörige der jeweiligen Kirchengemeinde ihr Kreuzchen – und das die Ergebnisse.

Zwölf Kandidaten stellten sich in Pritzwalk zur Wahl

In der Kirchengemeinde Pritz­walk ließen sich zwölf Kandidaten für das Amt des Ältesten (so werden die Vertreter genannt) aufstellen. Mit 152 Stimmen konnte sich Christine Flassig durchsetzen. Mit 132 folgt ihr Uwe Pfeifer. Knapp danach, mit 130, konnte sich Christian Garlin über sein Wahlergebnis freuen. Insgesamt acht Älteste waren an diesem Sonntag zu Wählen. Ebenfalls in engere Auswahl für den Posten sind Jürgen Kuhnt, Sabine Kloß, Irmhild Krüger, Dirk Spitzner und Enrico Jäckel.

Gewählt, aber nicht unter den Top acht befinden sich Kerstin Kurtz, Christine Gronau-Aschendorf, Käthe Rädel und Ulrike Strochschein. Bis die Ältesten ihre Posten aufnehmen, vergeht noch etwas Zeit. Erst nach der konstituierenden Sitzung werden alle neuen Ratsmitglieder während eines Gottesdienstes in ihr Amt eingeführt.

Beveringen suchte zwei Mitglieder

Im Pritzwalker Ortsteil Beveringen stellten sich zwei Frauen und ein Mann zur Wahl. Dort wurden zwei Vertreter für die neue Periode gesucht. Mit 25 gültigen Stimmen konnte sich Uwe Dummer auf Platz eins schieben. Des Weiteren wurde Claudia Langerwisch gewählt. Sie erhielt 21 Kreuze. Birgit Seifert konnte sich über 16 Stimmen freuen.

Rat wird für sechs Jahre gewählt

Der Gemeindekirchenrat ist das Leitungsgremium einer jeden Kirchengemeinde. Er trifft wichtige Entscheidungen über Schwerpunkte des Gemeindelebens, Haushalt, Bauaufgaben und auch zum Thema Gottesdienste. Schon vor den Neuwahlen wird festgelegt, wie viele Kandidaten den neuen Rat besetzen sollen. Im Normalfall sind es nicht weniger als vier Personen und nicht mehr als 15 – Ausnahmen sind jedoch nicht ausgeschlossen. Meist werden die Ehrenamtler für sechs Jahre gewählt.

Falkenhagen und Giesensdorf wählten ebenfalls

In der Gemeinde Falkenhagen galt es vier Kandidaten für zu ernennen. Sechs stellten sich dort zur Wahl. Carolin Kügler und Frank Schmidt erhielten die meisten Stimmen. Sie bekamen 23 und 21 Stimmen der Mitglieder. In Preddöhl konnten sich Frank Spitzerner und Christine Reichert mit 29 und 21 einen der Posten sichern. In Giesensdorf suchte der Rat vier neue Älteste. Durchgesetzt haben sich Kath­leen Schmitchen mit 21 Stimmen, Petra Telschow mit 13, Britta Eggert mit 11 und ebenfalls mit 11 Karin Herrling.

Per Losentscheid zum Ergebnis

In Groß Pankow musste das Los entscheiden. Horst Schönfeld sicherte sich Rang eins mit 33 Stimmen. Gisela Hauk folgt auf Rang zwei mit 32. Kerstin Lauterbach erhielt 28 Stimmen und Monika Hahlweg belegte nach einer Auslosung den vierten Platz mit 23 Stimmen.

Gefragt waren auch die Kuhsdorfer und Kuhbierer am Sonntag. In Kuhsdorf sind Sebastian Heß, 15 Stimmen, Inga Veurman mit 11 und Hella Hulsebeck mit 10 ein Platz in Kirchenrat sichern. In Kuhbier galt es ein Mitglied zu wählen. Mit 5 Stimmen erhielt Kerstin Mußfeld den Zuschlag.

Wahlen noch bis Ende November

Schönhagen und Steffenshagen wählten ebenfalls neue Vertreter. In Schönhagen werden Marita Henning mit 20 Stimmen, Frierich von Möller mir 18 und Jürgen Mechaelis mit 16 Stimmen den neuen Rat bilden. In Steffenshagen zieht Margit Vogel mit 5 Stimmen ins Kirchenpalarment ein.

Schon am Wochenende stehen die nächsten Entscheidungen an. Bis zum 24. November sind Kirchenmitglieder gefragt und dürfen ihr Votum abgeben. Bis die neuen Räte dann gebildet sind, wird noch etwas Zeit vergehen.

Von Julia Redepenning

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