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Prignitz Diana Golze besucht Prignitz
Lokales Prignitz Diana Golze besucht Prignitz
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00:18 22.07.2017
Diana Golze ließ sich von Torsten Uhe (l.) und Werkleiter Ronald Apel (2.v.r.)  durch  das Werksgelände von IOI Oleo führen.
Diana Golze ließ sich von Torsten Uhe (l.) und Werkleiter Ronald Apel (2.v.r.) durch das Werksgelände von IOI Oleo führen.  Quelle: Foto: Nilchian
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Wittenberge

 Positiv überrascht zeigte sich die brandenburgische Familienministerin Diana Golze (Die Linke) bei Ihrer „arbeitspolitischen Tour“ durch die Prignitz. „Die Netzwerke und Kooperationen scheinen in der Region gut zu funktionieren“, sagte sie. Bei einem Besuch im Werk der Firma IOI Oleo in Wittenberge konnte sich die Ministerin einen Einblick in die Ausbildungs- und Betriebsabläufe verschaffen. Begleitet wurde sie unter anderem von Wittenberges Bürgermeister Oliver Hermann und dem Landrat Torsten Uhe.

Der Chemiebetrieb hat derzeit 16 Auszubildende bei insgesamt 84 Mitarbeiter am Standort Wittenberge und liegt damit über seinem Bedarf. Die schwierige Anwerbung von Ausbildenden gelänge der IOI Oleo durch die Kooperation mit dem Wittenberger Marie-Curie-Gymnasium. Aber auch Auftritte auf Messen und bei Karrieretagen würden hierbei helfen, sagt Bärbel Hoffmann, Personalleiterin des Unternehmens.

Die Auszubildenden des Unternehmens erklärten der Ministerin während eines Rundgangs über das Betriebsgelände, warum sie in der Prignitz bleiben möchten. In erster Linie sind es die familiäre Bande sowie Sportvereine und Freunde, die hierbei eine wichtige Rolle spielen. Zudem sei die Ausbildung in dem chemischen Betrieb vielseitig und interessant.

Als Bindeglied sieht Wittenberges Bürgermeister Oliver Hermann den Unternehmerverband sowie das aktive Engagement der Schulen sich mit Betrieben zu vernetzen. Bei der IOI Oleg werden regelmäßig Schulklassen durch den Betrieb geführt. Der Einblick in unbekannte Arbeitswelten eröffnet Jugendlichen oft Perspektiven.

Die Ministerin zeigte sich erfreut über die positiven Entwicklung des Arbeitsmarktes in der Prignitz. Die Landesregierung wolle die Bemühungen der Region in der Fort- und Ausbildung weiterhin unterstützen.

Von Fariba Nilchian

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