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Prignitz Erster Karrieretag in Pritzwalk war ein Erfolg
Lokales Prignitz Erster Karrieretag in Pritzwalk war ein Erfolg
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15:39 26.02.2018
Am Stand des Friseursalons „Haarmonie“ aus Pritzwalk ließ sich Sandra Lemke von Lena Schiller frisieren. Simone Plutniok zeigte eine Farbpalette. Quelle: Andreas König
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Pritzwalk

 „Absolut zufrieden“ zeigte sich René Georgius von der Industrie- und Handelskammer in Pritzwalk mit dem Prignitzer Karrieretag an der Rochowschule. Erstmals wurde diese Veranstaltung in der Dömnitzstadt abgehalten. Die Freiherr-von-Rochow-Oberschule erwies sich als gute Gastgeberin für die 55 Aussteller und 650 Besucher, die sich über Möglichkeiten der Berufsausbildung und Arbeitsaufnahme in Unternehmen der Region informieren wollten.

Prominente kamen zur Eröffnung

Mit Landrat Torsten Uhe und der SPD-Bundestagsabgeordneten Dagmar Ziegler hatten sich zwei Prominente eingefunden, die zeigen wollten, dass ihnen eine solche Veranstaltung auch in diesem Teil der Prignitz wichtig ist. Im Vorfeld des Karrieretages hatte es einigen Unmut bei Akteuren in Wittenberge gegeben. Die dortige Veranstaltung – ebenfalls Prignitzer Karrieretag genannt, findet am 17. Februar am Oberstufenzentrum in Wittenberge statt. Doch der doppelte Karrieretag hinderte die Aussteller, darunter viele aus der Westprignitz, nicht daran, ihre Unternehmen und Karrieremöglichkeiten auch in Pritzwalk vorzustellen. Auch die Veranstalter des anderen Karrieretages waren nach Pritzwalk gekommen, um zu sehen, wie die Resonanz ausfiel. Bürgermeister Ronald Thiel warb bei den Jugendlichen Besuchern für eine Ausbildung in der Heimat „Bleibt hier in der Prignitz, es ist schön hier“, sagte er.

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Gut angenommen wurde der Prignitzer Karrieretag in der Rochow-Oberschule Pritzwalk. Die Veranstalter von IHK und Kreishandwerkerschaft werteten die Teilnahme von 55 Ausstellern und 650 Besuchern als Erfolg.Jugendliche und Erwachsene konnten sich über Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten in der Prignitz informieren.

Flüchtlinge informierten sich über Arbeitsmöglichkeiten

Unter den Besuchern waren viele Flüchtlinge, die sich nach einer Möglichkeit umsahen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Tamaz Aziz aus Afghanistan etwa gab gleich ihre Bewerbung am Stand des Pritzwalker Friseursalons „Haarmonie“ ab. Inhaberin Simone Plutniok, die kürzlich erst zur Obermeisterin der Friseurinnung gewählt worden ist, zeigte Interesse.

Industrieunternehmen stießen auf reges Interesse

Auf großes Resonanz stießen auch die Angebote der Industrieunternehmen. Ob Zahnradwerk Pritz­walk, Glatfelter Falkenhagen, Gefinex Falkenhagen, die Volks- und Raiffeisenbank Prignitz oder die Chemiefirma IOI Oleo aus Wittenberge. Stets waren Gruppen und Grüppchen von Schülern und Eltern an den Ständen, um Informationsmaterial zu bekommen, oder sich über Arbeits- und Ausbildungsbedingungen zu unterhalten.

Lange Schlangen für kostenlose Bewerbungsfotos

 Besonders lange Schlangen bildeten sich vor dem Stand der Wirtschaftsjunioren Prignitz und dem Fotografen, der für die IHK kostenlose Bewerbungsfotos anfertigte. Wer bereits eine Bewerbungsmappe mitgebracht hatte, konnte sich von den Wirtschaftsjunioren Tipps und Anregungen holen. Die Schülerfirma „Rochow kocht“ bewirtete Besucher auf das Beste, während die sich eine Pause vom Messetrubel gönnten. Der Karrieretag in Pritzwalk soll fortgesetzt werden, sagte René Georgius.

Von Andreas König

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