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Prignitz Es geht gegen den Spinner – ab Montag werden in der Prignitz Eichen besprüht
Lokales Prignitz Es geht gegen den Spinner – ab Montag werden in der Prignitz Eichen besprüht
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14:38 08.05.2020
Für den Einsatz des Helikopters sind zwei Tage geplant, wenn Wetter und Technik mitspielen. Quelle: Bernd Atzenroth
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Perleberg

Jetzt startet wieder die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (ESP). Am Montag, 11. Mai, soll es im Landkreis Prignitz losgehen, sofern die Wetterlage keinen Strich durch den Plan macht. Im Auftrag der Kommunen koordiniert der Landkreis die Einsätze sowohl aus der Luft als auch vom Boden aus.

Ein Spezialunternehmen wird vom Boden aus rund 5000 Bäumen behandeln. Das entspricht in etwa der gleichen Zahl wie im vergangenen Jahr. Gearbeitet wird mit zwei Trupps.

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Foray ES ist diesmal das Mittel der Wahl

Der erste Trupp beginnt im Gebiet der Stadt Wittenberge und wird dann im Amt Bad Wilsnack seine Arbeit fortsetzen. Der zweite Trupp startet im Amt Lenzen und führt das Besprühen der Bäume dann auf dem Gebiet der Gemeinde Karstädt weiter. Ziel ist es, bei einem störungsfreien Ablauf die Behandlung der befallenen Bäume mit dem Biozid Foray ES bis zum Ende der kommenden Woche abzuschließen.

Der Einsatz des Helikopters ist für zwei Tage geplant und stark von der Witterung abhängig. Wie es jetzt aussieht, könnte er seine Flüge am Montag ab 8 Uhr beginnen. Am ersten Tag wird er die Region um Bad Wilsnack, Falkenhagen, Kleinow, Karstädt und Wittenberge ansteuern. Am zweiten Tag ist die Region um Lenzen avisiert.

Areale sind im Internet einzusehen

Welche Flächen zur Behandlung vorgesehen sind, weisen die jeweiligen Allgemeinverfügungen der Kommunen aus. Die Areale sind ebenfalls auf der Internetseite des Landkreises Prignitz www.landkreis-prignitz.de unter dem Button Aktuelles/Eichenprozessionsspinner beziehungsweise unter „Geoportal“ einsehbar.

Sowohl für die Gebiete, in denen aus der Luft, als auch in jenen, wo vom Boden aus gegen den Eichenprozessionsspinner vorgegangen wird, gilt grundsätzlich ein Betretungs- und Befahrungsverbot. Dieses gilt während der Ausbringung des Biozids und in der Zeit bis das Mittel wieder abgetrocknet ist. Alle Bewohner der betroffenen Orte sowie auch Passanten von außerhalb sind aufgefordert, sich daran zu halten.

Weitere konkrete Auskünfte zu den Bekämpfungsmaßnahmen und den betroffenen Flächen geben die Ordnungsämter der Städte, Ämter und Gemeinden.

Von MAZ-online

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