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Prignitz Familienfreundliches „Storchennest“
Lokales Prignitz Familienfreundliches „Storchennest“
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18:27 08.03.2013
HOPPENRADE

. „Darauf freuen sich unsere Kinder schon jetzt“, sagt Erzieherin Theresa Schramm. Sie ist eine von insgesamt drei Erzieherinnen in der Hoppenrader Einrichtung. Renate Graef und Heilerziehungspflegerin Anja Müller gehören ebenfalls dazu. Wegen ihres integrativen Charakters ist auch eine Heilerzieherin gefragt. Diese Funktion übernimmt Leiterin Simone Baude gleich mit. Die Pritzwalkerin hat eine Reihe von Zusatzqualifikationen absolviert, darunter den Lehrgang für Kita-Leiterinnen. Anne Neumann, die ein duales Studium mit dem Schwerpunkt Sprache absolviert ergänzt das Team.

Das „Storchennest“ ist also für die künftigen Anforderungen gut vorbereitet. Allerdings hat sich das noch nicht so herumgesprochen, wie es der Träger, das Christliche Jugenddorfwerk Prignitz, gerne hätte. „Wir unternehmen einiges, um die Kita in Hoppenrade noch attraktiver zu machen“, sagt Jörg Stricker, der Bereichsleiter Behindertenhilfe beim CJD Prignitz. Dazu zählt unter anderem eine Änderung der Gebührensatzung, von der vor allem Familien mit mehreren Kindern profitieren. „Bei der eigentlichen Beitragshöhe richten wir uns zwar nach dem in der Gemeinde Plattenburg üblichen Niveau, aber in der Staffelung des ’Rabatts’ für mehrere Kinder bieten wir günstigere Bedingungen“, erklärt Jörg Stricker.

Das sind in der Regel zehn Prozentpunkte unter dem Mehrkinderrabatt der Gemeinde. Zahlt man für das zweite Kind in Einrichtungen in Glöwen und Kleinow 90 Prozent des Entgeltes für das erste Kind, sind es im Storchennest 80 Prozent und so fort. Für das dritte Kind verlangt die Hoppenrader Kita nur noch 50 statt der gemeindeweit üblichen 70 Prozent und für den seltenen Fall, dass eine Familie gar vier Kinder im Storchennest betreuen lässt, sind für das vierte Kind noch 40 Prozent zu zahlen. „Wir halten diese familienfreundliche Staffelung für zeitgemäß“, erklärt Jörg Stricker.

Doch der Ruf einer Kita lebt nicht nur von der Gebührenhöhe, sondern vor allem von den Inhalten. Und da hat das Storchennest einiges zu bieten. In enger Partnerschaft mit der CJD-eigenen Christophorusschule in Hoppenrade und dem Grundschulteil der Oberschule Glöwen werden etwa die Vorschüler betreut, und auch zu den Senioren vom benachbarten betreuten Wohnen gibt es gute Kontakte.

Hinzu kommen die spezifischen Angebote, die sich aus dem integrativen Charakter der Einrichtung ableiten. Da wären zunächst die neuen Räume im Obergeschoss des einstigen Gutshauses. Ein spezieller Raum, in der Fachsprache Snoezelenraum genannt, lädt zum Träumen und Entspannen ein. Mit Hilfe von Spenden- und Stiftungsgeld wurde das Obergeschoss auf den neuesten Stand gebracht. „Jetzt fehlt nur noch eine Brandschutztreppe, aber dazu beraten wir derzeit bereits mit der Gemeinde“, sagt Jörg Stricker. Der Spielplatz wurde bereits mit neuen Geräten verschönt und versüßt den derzeit 14 Kindergarten- und zwei Hortkindern die Wartezeit, bis der Storch ins sein Nest zurückkehrt.

Schließlich gibt es noch die Möglichkeit, am therapeutischen Reiten teilzunehmen. Noch stehen die beiden Tinka-Pferde in Viesecke, aber im April sollen sie nach Hoppenrade zurückkehren. (Von Andreas König)

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