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Prignitz Feuchte Räume im Gesundheitsamt
Lokales Prignitz Feuchte Räume im Gesundheitsamt
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11:55 02.12.2014
Das Dach des Gesundheitsamtes in der Perleberger Straße in Pritzwalk wird derzeit neu gedeckt. Thomas Schult (r.) verlegt Schalungsbahnen für Bitumenschindeln.
Das Dach des Gesundheitsamtes in der Perleberger Straße in Pritzwalk wird derzeit neu gedeckt. Thomas Schult (r.) verlegt Schalungsbahnen für Bitumenschindeln. Quelle: Andreas König
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Pritzwalk

"Das Dach war undicht, weshalb es an verschiedenen Stellen hereingeregnet hat", sagt Christel Spenn von der Pressestelle des Landratsamtes zu den feuchten Räumen in der Pritzwalker Außenstelle des Gesundheitsamtes in der Havelberger Straße.

Der kreiseigene Immobilienbetrieb reagierte umgehend und beauftragte die Perleberger Dachdeckerfirma Hardtke mit der Reparatur. Die Handwerker sind dem denkmalgeschützten Gebäude bereits aufs Dach gestiegen und decken es derzeit neu.

"Wir verwenden Bitumenschindeln", berichtet Dachdecker Thomas Schult und legt eine neue Schalungsbahn aus Spezialfolie auf die graue Dachhaut. Der Streifen gibt dann den Bitumenschindeln Halt. Sie werden sowohl genagelt als auch verklebt. Das sollte der Konstruktion die nötige Dichtheit verleihen.

Wie das fertige Dach aussehen wird, kann man bereits auf der Hälfte sehen, die der Havelberger Straße abgewandt ist. Ein schwarz-grauer Schindelteppich bedeckt das Dach. Gegenwärtig sind außer Thomas Schult noch Andy Günther und Ralf Eßmann mit der anderen Hälfte beschäftigt. Viel Zeit bleibt ihnen allerdings nicht. Zum einen muss das Dach vor Wintereinbruch dicht sein, zum anderen benötigen die Handwerker für die Arbeiten offenes Wetter. "Wenn kein Frost kommt, sollten wir das Haus in einer Woche fertig haben", meint Thomas Schult.

Ein Gerüst umschließt das Backsteinhaus, grüne Fangnetze sollen verhindern, dass den Passanten etwas auf den Kopf fällt. Die Arbeiten beeinträchtigen den Publikumsverkehr in den Räumen nicht. Auch die Fahrzeuge der benachbarten Rettungswache können das Grundstück problemlos verlassen und befahren.

Der Landkreis Prignitz gibt rund 35.000 Euro für die Reparatur aus, sagt Christel Spenn.

Von Andreas König

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