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Prignitz Für mehr Sicherheit auf glatten Straßen
Lokales Prignitz Für mehr Sicherheit auf glatten Straßen
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14:32 27.11.2017
Insgesamt kümmert sich die Kreisstraßenmeisterei Prignitz um Kreisstraße mit einer Länge von insgesamt 322 Kilometern. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
Perleberg

Der Winter kommt auf schnellen Schritten. Minustemperaturen und feuchte Luft machen die Straßen zu regelrechten Rutschbahnen, wie zuletzt am Wochenende. Erste glättebedingte Unfälle waren die Folge. Diese Ausmaße seien für Ende November aber völlig normal, bestätigt Dörte Röhrs von der Polizeiinspektion Nord. „Die Autofahrer brauchen etwas Zeit, sich an die besonderen Straßenverhältnisse zu gewöhnen. Das erste Chaos folgt zumeist erst auf den ersten Schneefall.“ Die Polizei könne nur raten, sich auf die Jahreszeit vorzubereiten. „Winterreifen, Frostschutzmittel, Handfeger, Eiskratzer und Türschlossenteiser sind bei diesem Wetter das A und O“, so Röhrs. „Lieber sollte man sich mehr Zeit nehmen, um sicher anzukommen.“

Für mehr Sicherheit auf den glatten Straßen gibt es in der Prignitz unterschiedliche Zuständigkeiten. Über sieben Fahrzeuge verfügt der Landesbetriebs Straßenwesen für 320 Kilometer Bundes- und Landstraßen in Pritzwalk, informiert Standortleiterin Dorit Groß. „Wenn der Winter losgeht, sind wir sofort einsatzbereit. Insgesamt umfasst unser Salzlager 800 Tonnen.“ Bei Bedarf könne man sogar in einem Drei-Schicht-System arbeiten, um rund um die Uhr auf den Straßen unterwegs sein zu können.

1000 Tonnen Salz im Lager

Auch die Kreisstraßenmeisterei ist für den Winter gewappnet. Drei Streu- und neun Sprühaufsätze können für insgesamt 322 Kilometer an Kreisstraßen eingesetzt werden. Dafür stehen genügend Fahrzeuge und Personal zur Verfügung, weiß Leiter Michael Becker. „Mit der sogenannten Sole haben wir bisher gute Erfahrungen gemacht. Für eine längere und effektivere Wirkdauer ist weniger Salz nötig, als bei reinem Salzwasser“, sagt Michael Becker. Insgesamt umfasst das Salzlager der Kreisstraßenmeisterei 1000 Tonnen. „Bei Bedarf können wir auch nachfordern“, so der Leiter weiter. Aufgrund des großen Gebietes gebe es weite Wege und lange Touren. Auf einigen Strecken können allerdings die Mitarbeiter nicht tätig werden. „Das liege daran, dass wir nur auf Kreisstraßen Winterdienst leisten. Um dort hin zu kommen, müssen wir auch andere Straßen befahren.“

Kein Mandat für private Wege

Für 60 Kilometer Kommunalstraßen der Stadt und deren Ortsteile sowie 14 Kilometer Gehwege ist indes der Stadtbetriebshof in Perleberg zuständig. Dafür stehen drei große Fahrzeuge für die Straßen und vier kleinere für die Gehwege zur Verfügung, wie vom Fachbereichsleiter Reinhardt Könning zu erfahren war. „Für private oder dritte dürfen wir nicht tätig werden“, so der Leiter des Stadtbetriebshofes. Von der Stadt Pritzwalk gab es trotz mehrfacher Anfragen keine Rückmeldung zum Winterdienst im Stadtgebiet.

Prävention sei auf allen Straßen wichtig. Gesetzlich ist zwar nur das Beräumen nach Schnellfall oder das Streuen bei Glätte erforderlich. Doch auch schon zuvor kann eine Salzbehandlung der Straße für mehr Sicherheit sorgen, so wie es die angefragten Stellen bestätigen. Am Wochenende ist ein erster Wintereinbruch vorhergesagt, wo sich diese Maßnahmen bewähren können.

Von Marcus J. Pfeiffer

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