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Prignitz Großprojekt Tuchfabrik liegt im Zeitplan
Lokales Prignitz Großprojekt Tuchfabrik liegt im Zeitplan
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19:30 07.12.2014
Besucher überzeugten sich auch im Innenhof der Tuchfabrik von den Baufortschritten. Quelle: Christamaria Ruch
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Pritzwalk

"Die größte Herausforderung besteht darin, dass wir ab Frühjahr kommenden Jahres alle drei Bauabschnitte gleichzeitig bedienen. Hinzu kommt, dass jeder Bauabschnitt aus einem anderen Förderprogramm finanziert wird", sagte Ronald Thiel, Vizebürgermeister in Pritzwalk. Am Sonnabendvormittag öffnete er gemeinsam mit weiteren Vertretern der Stadtverwaltung zum dritten Mal die Baustelle für Besucher. Mehr als 100Gäste folgten der Einladung und begutachteten bei Führungen das weiträumige Areal.

Im Zuge des ersten Bauabschnittes entstehen seit Anfang letzten Jahres im rechten Seitenflügel Ausbildungs- und Büroräume für die Pritzwalker Bildungsgesellschaft. Vom Foyer als zukünftiger Eingangsbereich führte Sylke Hildebrandt eine Besuchergruppe hinauf zu den Seminar- und Ausbildungsräumen. Hildebrandt ist im Rathaus für die Städtebauförderung zuständig. "Da die Tuchfabrik ein Einzeldenkmal ist, bestehen bei der Umnutzung hohe Anforderungen an den Brand- und Wärmeschutz", sagte sie. Dabei muss der Spagat zwischen den Auflagen des Denkmalschutzes und dem Brandschutz absolviert werden. "Alle Abstimmungen liefen bislang parallel zu den Arbeiten", so Hildebrandt. In diesem Zuge sind etwa viele neue Stahlträger eingezogen worden. Schon jetzt lässt sich erahnen, wie alte und neue Substanz zueinander finden und dennoch der Charakter des alten Gebäudes bewahrt wird. Auch die neuen Holzfenster mit Sprossen fügen sich im Seitenflügel gut ein. Diese Sprossen mussten wegen der geringen Brüstungshöhe eingebaut werden und gelten als absturzsicher.

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Im zweiten Bauabschnitt entstehen im so genannten Kopfbau der Tuchfabrik 30 Wohnungen über alle vier Etagen des Gebäudes. Zwei Wohnungen sind rollstuhlgerecht. Mehrere Fahrstühle sorgen im gesamten Komplex für barrierefreien Zugang. Die Zwei- bis Vierraumwohnungen werden 60 bis 100 Quadratmeter groß sein und voraussichtlich ab Frühjahr 2016 über die Wohnungsbaugesellschaft vermietet. Der Trockenbau erfolgt in Ständerbauweise - das Gerüst in Form von Stahlkonstruktionen steht bereits in einer Etage. Auch die sanitären Zugänge und Anschlüsse hängen schon vereinzelt. "Wir hätten nicht gedacht, dass heute so viele konkrete Mietanfragen gestellt werden", so Ronald Thiel am Ende der Veranstaltung. Sylke Hildebrandt wies darauf hin, dass wegen der Fördermittel die Wohnungen teilweise zum sozialen Wohnungsbau zählen. Für den Bereich Museum als dritten Bauabschnitt beginnen im kommenden Jahr die Ausschreibungen. Wenn die Wohnungen bezugsfertig sind, soll zumindest der Rohbau im Museum abgeschlossen sein, um die Lärmbelästigung für die Mieter dann gering zu halten.

Von Christamaria Ruch

Baustellenführung: Der nächste Tag der offenen Baustelle ist für den 9. Mai kommenden Jahres vorgesehen. "An diesem Tag wird bundesweit erstmalig der Tag der Städtebauförderung gefeiert", sagte Sylke Hildebrandt.

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