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Gumtow Vehlow und Brüsenhagen arbeiten zusammen
Lokales Prignitz Gumtow Vehlow und Brüsenhagen arbeiten zusammen
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23:05 16.11.2019
Landwirt Sebastian Leipold setzte die alten Fußballtore mit seinem Traktor auf den Sportplatz in Brüsenhagen um. Quelle: Sandra Bels
Vehlow/Brüsenhagen

Als großen Erfolg bezeichnet Vehlows Ortsvorsteherin Christiane Wolf den ersten gemeinsamen Arbeitseinsatz des Ortes und seines Gemeindeteils Brüsenhagen. Allein in Vehlow beteiligten sich 45 Einwohner und machten unter anderem auf dem Spielplatz und in der Dorfstraße klar Schiff. In Brüsenhagen wurden 15 Beteiligte gezählt.

Trotz regen wurde gearbeitet

Die Ortsvorsteherin dankt allen, die trotz des Regens fleißig waren und besonders der Feuerwehrjugend, die auf dem Spielplatz für Ordnung sorgte. Dort wurde unter anderem Quecke entfernt.

Die Feuerwehrjugend übernahm beim Herbstputz das Beseitigen der Quecke auf dem Spielplatz in Vehlow. Quelle: Sandra Bels

„Die Arbeitseinsätze waren ein toller Einstieg für mehr Zusammengehörigkeit der Orte“, sagt Christiane Wolf. Sie wünscht sich, dass beide Dörfer künftig wieder näher zusammenrücken und freut sich darüber, dass drei Brüsenhagener künftig die Verbindung zum Ortsbeirat halten wollen.

Abschluss in Brüsenhagen

Abschluss der Einsätze war in Brüsenhagen auf dem Sportplatz, der ein Einsatzort war. Dort kamen alle Helfer aus beiden Orten zusammen bei Bratwurst und Kuchen. Auf dem Sportplatz hat sich in den vergangenen Monaten einiges getan. Das Gelände wurde eingezäunt, ein Carport gebaut. Axel Rudolf koordinierte die Arbeiten, an denen sich mehrere Brüsenhagener Familien beteiligt hatten.

Material bezahlte die Verwaltung

Das Material für das Carport bezahlte die Gemeindeverwaltung in Gumtow. Eingeweiht wurde der Unterstand an Silvester. „Da trafen wir uns zum Bratwurst grillen das erste Mal hier“, erzählt Rudolf. Er hatte das Holz für den Aufbau besorgt und ging auch auf die Suche nach Sponsoren für eine Plane, die den Carport wetterfest und winddicht macht. Auch für die Dachrinne am Unterstand fand sich ein Spender. Die schweren Holzbänke wurden aus einer Tanne gebaut, die am Friedhof weichen musste.

Das neue Carport ist bestens für Feste geeignet, findet Axel Rudolf. Quelle: Sandra Bels

Die 90 Pfähle für den 200 Meter langen Zaun rings um den Sportplatz wurden erst kürzlich einbetoniert. „Das haben wir zu sechst erledigt“, erzählt Axel Rudolf. Ende Oktober zogen er und seine Helfer den Draht. Auch hier hatte die Gemeinde das Material bezahlt.

Brüsenhagen wünscht sich einen Spielplatz

„Wir haben jetzt noch einen Wunsch: einen Spielplatz auf dem Gelände“, sagt Rudolf. Ein erster Schritt in die Richtung wurde am Sonnabend bereits gemacht. Die Brüsenhagener setzen mit Hilfe des Landwirts Sebastain Leipold und seiner Technik die alten Fußballtore um. Sie standen noch außerhalb des neuen Zaunes.

Gearbeitet wurde auch auf dem Friedhof

Neben dem Sportplatz gab es Einsätze am Friedhof und an der Bushaltestelle. Dort packten auch die Kinder von Brüsenhagen tatkräftig mit an. Das freute Axel Rudolf, der sich wünscht, dass sich künftig auch die jüngeren Brüsenhagener mehr ins Dorfleben mit einbringen. Er findet es schade, dass bei Einsätzen immer die gleichen Bewohner dabei sind und dass die meist zur älteren Garde gehören. „Ich gebe die Hoffnung aber noch nicht auf, dass sich das eines Tages ändern wird“, sagt er. „Wir sind doch schließlich ein Dorf, eine Gemeinschaft“, fügt er an.

Von Sandra Bels

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