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Gumtow Ortsbeirat plant Vorhaben für die nächsten Jahre
Lokales Prignitz Gumtow Ortsbeirat plant Vorhaben für die nächsten Jahre
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12:26 30.09.2019
Der neue Vehlower Ortsbeirat (v.l.n.r): Christiane Wolf (Ortsvorsteherin), Sven Post (Stellvertreter), Norman Sangs (Mitglied) und Franziska Gerhardt (Beraterin).  Quelle: Sandra Bels
Vehlow

Christiane Wolf ist die neue Ortsvorsteherin von Vehlow. Sie hatte bei der Ortsbeiratswahl am 1. September die meisten Stimmen auf sich vereinen können. Ihr Stellvertreter wurde Normann Sangs. Drittes Mitglied im Ortsbeirat ist Sven Post. Nicht stimmberechtigt, aber beratend die Arbeit des Ortsbeirates begleiten will Franziska Gerhardt.

Einwohnerversammlung Ende Oktober

Das Quartett bereitet für den 30. Oktober eine Einwohnerversammlung vor. Thema sollen die Prioritäten in Vehlow für die bevorstehende Legislaturperiode sein. Dazu gehört für die neue Ortsvorsteherin als erstes die Bürgernähe. Deshalb soll es auch künftig jeden Monat eine Bürgersprechstunde im Gemeinderaum geben. „Wir wollen auch die Jugend mit ins Boot holen“, so Christiane Wolf.

Bei der Einwohnerversammlung soll eine Prioritätenliste für die Vorhaben erarbeitet werden. „Wir legen Zettel aus, auf denen die Einwohner ihre Wünsche vermerken können“, sagt die Ortsvorsteherin.

Straßenbau und Baumschnitt

Als Prioritäten nennt sie zum Beispiel die Sanierung der Straße von Vehlow nach Brüsenhagen, für die bereits Geld in den Haushalt 2020 eingestellt wurde. Baumschnitt und Laubentsorgung seien Themen, die immer wieder akut auftreten, so Christiane Wolf. „Wie damit bisher umgegangen wurde, ist eine Katastrophe“, sagt sie. Das müsse sich künftig ändern. Der Ortsbeirat will sich darum bemühen.

Außensportanlage für die Turnhalle

Die Vehlower wünschen sich eine Außensportanlage neben der Turnhalle. Dafür müssten aber erst Flächen gewonnen werden, war zu erfahren. Der alte Konsum könnte in den Augen des Ortsbeirats verkauft oder verpachtet werden. Hauptsache ist für die Ortsbeiratsmitglieder, dass ins Gebäude Leben einzieht. Sie wollen sich auch darum kümmern, das vorhandene Lücken im Ort mit Häusern geschlossen werden können und fassen die Erschließung neuer Grundstücke besonders für junge Familien ins Auge.

Wiederbeleben will der Beirat die Frühjahrs- und Herbstputze. „Beide Aktionen waren in der Vergangenheit ein bisschen eingeschlafen“, so Christiane Wolf. Sie und ihre Mitstreiter hoffen auf eine Neuauflage.

Versammlung zum Radweg

Was dem Quartett besonders am Herzen liegt, ist der Radweg an der Bundesstraße 103 zwischen Gantikow und Vehlow. „Wir wollen eine Versammlung dazu organisieren, um die Leute über die Arbeiten zu informieren“, so Christiane Wolf. Hintergrund ist die Tatsache, dass der Radweg nicht gebaut werden kann, weil einige Anlieger ihr Land dafür nicht hergeben wollen. „Wir wollen informieren, bevor Gerüchte aufkommen. Manche Leute wolle eben vorher aufgeklärt werden“, ist sich Christiane Wolf sicher.

Baubeginn könnte im nächsten Herbst sein

Seit Jahren wird über den fehlenden Radweg diskutiert. Vor gut neun Jahren hatte sich auch eine Bürgerinitiative dafür gegründet, die es heute aber nicht mehr gibt. Nun ist die Lage so, dass der Landesbetrieb im kommenden Jahr den Radweg bauen könnte, aber erhebliche Probleme mit dem Landkauf hat, wie Frank Schmidt, Dezernatsleiter Planung West beim Landesbetrieb Straßenwesen, mitteilt. Es handele sich um eine Hand voll Leute, die nicht verkaufen wollen. Sogar OPR-Landrat Ralf Reinhardt als Vehlower hatte laut Christiane Wolf schon Kontakt zu den Betroffenen aufgenommen, aber nichts erreichet.

Zu hohe Preisvorstellungen

Schmidt sagt: „Wir können nur mit den Leuten reden und hoffen, dass die Einsicht bei ihnen noch kommt.“ Teilweise seien die Preisvorstellungen zu hoch. „Wir haben Vorgaben“, so der Planer. Die Diskussion dauere seit zwei Jahren an. Schmidt will die Hoffnung auf einen Baubeginn im Herbst 2020 aber noch nicht aufgeben.

Herbstmarkt ist die erste Aktion

Die erste Aktion des Ortsbeirats nach seiner Wahl ist der Herbstmarkt am 26. Oktober. Das Quartett hatte mit der Planung schon lange vor seiner Wahl begonnen und nach Angeboten gesucht. Das Programm steht mittlerweile. Angeboten wird alles, was zum Herbst gehört. Alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen sind außerdem zum Kürbis-Schnitzwettbewerb aufgerufen. Die fertigen Werke werden auf dem Markt präsentiert. Die schönsten Exemplare sollen in drei Kategorien prämiert und als Deko für den Markt verwendet werden. Zu Halloween sind die Kreationen dann wieder zu Hause.

Von Sandra Bels

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