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Prignitz Heidelbeersaison lockt Pflücker
Lokales Prignitz Heidelbeersaison lockt Pflücker
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12:28 11.07.2013
Freude über das Sammelergebnis nach nicht mal einer Stunde: Familie Siering aus Waterloo. Quelle: Ulrich Fischer

Aus allen Himmelsrichtungen – nicht nur aus der Prignitz – strömen seit gestern die „Blaubeerfans“ wieder zu Quirlings Heidelbeerhof an der Landesstraße 10 südlich von Berge. Viele seien Stammgäste und kämen gleich mit der ganzen Familie, um sich eimerweise mit den „dicken Blauen“ zu bevorraten, sagt Plantagenchef Claus-Dieter Quirling. Wer selbst pflücke, komme eben günstiger zu den vitaminreichen Früchten.

Familie Siering aus Waterloo bei Karstädt nutzte gestern gleich den Saisonstart, um sich ein paar Eimer mit den süßen Kulturheidelbeeren zu füllen. Wie es hieß, freut man sich schon auf den Heidelbeerkuchen und die Heidelbeersuppe mit Hefeklößen. Ansonsten wird viel Marmelade gekocht. Zwei- bis dreimal kommen Sierings jedes Jahr zur Plantage zum Pflücken. Ebenso regelmäßig ist Familie Herter aus Severingen bei Parchim da. Innerhalb von knapp zwei Stunden hatten vier Erwachsene vier große Eimer voll. Bezahlt wird die eigene Ernte am Verkaufsstand bei Seniorchefin Lieselotte Quirling. Dort werden auch von Helfern gepflückte Beeren in Körben verkauft, zudem diverse Heidelbeerprodukte. Frischgebackenen Kuchen und das Eis „Blauer Traum“ können die Gäste gleich im Plantagencafé genießen.

Willkommen sind Selbstpflücker und die, die auf die Schnelle einen vollen Korb erwerben wollen, täglich außer montags zwischen 8.30 und 17.30 Uhr. Verkaufsstände für Quirlings Heidelbeeren findet man auch wieder in Perleberg auf den Parkplätzen von Familia und Edeka Lindenstraße, in Wittenberge am Stern und in Parchim. Die Früchte für den Verkauf werden von 30 Helfern gepflückt. Es sind Prignitzer, die seit Jahren dabei sind, und traditionell viele Studenten aus Polen, die sich zwischen den mannshohen Sträucherreihen mit Sammeleimern tummeln.

 
„Wie es aussieht, werden wir dieses Jahr einen sehr guten Ertrag haben“, erklärt Claus-Dieter Quirling, „der Behang ist besser als in den Vorjahren.“ Die acht Sorten würden nach und nach reif.

 Von Ulrich Fischer

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