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Prignitz Jede Etappe ist jetzt eine eigene Rundfahrt
Lokales Prignitz Jede Etappe ist jetzt eine eigene Rundfahrt
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00:23 17.05.2019
Wird auch diesmal wieder dabei sein: Heiligengrabes Bürgermeister Holger Kippenhahn. Quelle: Foto: Bernd Atzenroth
Pritzwalk

Für viele Prignitzer ist die Tour de Prignitz eine Herzenssache. Stiegen sie früher nur für „ihre“ Stadt aufs Rad, so wollen immer mehr Menschen die ganze Tour mitfahren und die einmalige Stimmung genießen. In wenigen Tagen haben sie dazu wieder Gelegenheit: Vom 16. bis 19. Mai rollt die nächste Tour de Prignitz. Dann setzen sich die Einheimischen und ihre Gäste wieder auf den Sattel, um die Region in gemächlichem Tempo zu erkunden. Zum 22. Mal treten sie jetzt gemeinsam mit der MAZ und Antenne Brandenburg in die Pedale.

Betrachtet man die vielen Anfragen, die allein bei der MAZ eingegangen sind, so scheint es wieder ganz Brandenburg aufs Fahrrad zu ziehen, um den Nordwesten des Landes kennenzulernen. Die Unterkünfte in der Prignitz sind bereits jetzt gut ausgebucht.

Mitten durch die Perleberger Altstadt rollten die Radler der Mittagspause entgegen. Quelle: Bernd Atzenroth

Dabei gibt es in diesem Jahr eine grundlegende Neuerung. Denn diesmal starten und enden die Etappen erstmals immer am gleichen Ort, so dass die Tour de Prignitz 2019 aus vier kleinen Rundfahrten bestehen wird.

Wittstock, die Startstadt der 1. Etappe am Donnerstag, 16. Mai, kann also die Radler am gleichen Tag auch wieder empfangen. Und so geht es in den darauffolgenden Tagen weiter. Die Radler starten in einer Stadt und kommen in derselben auch wieder an: am Freitag, 17. Mai, in Perleberg, am Samstag, 18. Mai, in Heiligengrabe und am Sonntag, 19. Mai, auf dem Flugplatz Heinrichsfelde bei Kyritz.

Die Idee dahinter: So bleibt die Rundfahrt viel mehr vor Ort und wird attraktiver für die einheimischen Radler, die jetzt ihre ganz eigene Heimatregion viel intensiver erkunden können. Ein Rücktransport ist nicht mehr nötig, weil man genau dort ankommt, wo man losgefahren ist.

Alle Teilnehmer können sich auf vier ganz besondere Tage freuen. Los geht es am Donnerstag, 16. Mai, am Ort der diesjährigen Landesgartenschau, der Stadt Wittstock. Die Laga wird vor allem beim Zielempfang eine Rolle spielen.

Die Tour passiert Maulbeerwalde Quelle: Bernd Atzenroth

Die Etappenlängen betragen wieder um die 50 Kilometer. Die Radler machen dabei einen Abstecher in die Ausläufer der mecklenburgischen Seenlandschaft, radeln ein paar Kilometer die Elbe entlang und durchqueren die sanfte, manchmal auch leicht hügelige Prignitzer Landschaft.

Eins hat sich nicht geändert: Wer dabei sein will, muss bloß rechtzeitig zum Startort kommen, um sich vor dem Startschuss zur Etappe anzumelden. Jeweils um 10 Uhr geht es los. Polizei, Bundeswehr und DRK sorgen für eine gute Absicherung.

Welche Etappenstädte diesmal dabei sind, darüber entschied ein Bewerbungsverfahren. Hauptpreis dabei ist wie im vergangenen Jahr ein großes Familienfest zum Abschluss nach der letzten Etappe, diesmal also am Sonntag, 19. Mai. Gewonnen hat Kyritz, das diesmal die Radler auf dem Flugplatz in Heinrichsfelde empfängt. Jede Teilnehmerstadt erhält einen Teilnahmepreis in Höhe von 1000 Euro.

Impressionen von der Tour de Prignitz 2018, deren 4. Etappe von Wilsmack nach Meyenburg führte. Quelle: Matthias Anke

Unterwegs warten auf die Radler eine Mittagspause und ein Kulturstopp, so wie in den vergangenen Jahren. Die Mittagspausen richten diesmal Sewekow, Wittenberge, Pritzwalk und Barenthin aus. Auch das wird prämiert, mit je 250 Euro pro Ort. An allen Orten erwartet die Radler ein kleines Kulturprogramm.

Bei den Kulturstopps lernen die Radler schöne, kulturell und landschaftlich interessante Orte kennen – bei der Tour 2019 den Daberturm in Alt Daber, die Wunderblutkirche in Bad Wilsnack, die „Insel“ in der Dorfmitte von Zaatzke und das Haupt- und Landgestüt in Neustadt/Dosse.

Willi (5) mit seinem Helm mit Federschmuck. Quelle: Bernd Atzenroth

Die Tour de Prignitz gibt es seit 1997. Veranstalter sind von Anbeginn an die MAZ und Antenne Brandenburg. Sie haben dabei wieder wie seit vielen Jahren die Unterstützung ihrer Partner von der AOK Nordost und der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz. In diesem Jahr gehört erstmals Lotto Brandenburg zu den Unterstützern der Tour.

Über 65 000 Radler sind in all den Jahren dabei gewesen, nicht nur aus der Prignitz, sondern auch aus ganz Deutschland und sogar aus Russland, Niederlande, Costa Rica oder Indonesien.

Von Bernd Atzenroth

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