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Prignitz KTG will Entlastungsstraße bauen
Lokales Prignitz KTG will Entlastungsstraße bauen
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16:30 18.01.2013
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PUTLITZ

. Am Ende wurde das Projekt mit finanzieller Beteiligung der Kommune einstimmig befürwortet.

Schon vor einigen Jahren hatte, wie Amtsdirektor Gerd Ehrke erläuterte, die Stadt Putlitz in ihrem Flächennutzungsplan den Bau einer „Umgehungsstraße“ auf der ehemaligen Bahntrasse in Richtung Porep vorgesehen. Es geht um den Abschnitt des alten Bahndamms, der von der Meyenburger Chaussee zur Pritzwalker Straße in Höhe des Bahnhofs führt. Angedacht war damals auch der Anschluss des Gewerbegebietes an der Burghofwiese.

Bereits im Jahre 2008 gab es Gespräche mit der KTG Agrar AG über eine finanzielle Beteiligung am Ausbau, weil ein Großteil der Maistransporte zu den Biogasanlagen des Unternehmens dann statt durch das Stadtzentrum über diese Straße rollen könnte.

Doch bisher scheiterte der Bau der Straße an der Finanzierbarkeit beziehungsweise der Dringlichkeit anderer Vorhaben. „Die Kommune hätte die Kosten nicht allein tragen können – und es gab auch keinen Anlass“, so Gerd Ehrke, „doch die Zunahme des landwirtschaftlichen Verkehrs unterstreicht inzwischen die Notwendigkeit dieses Vorhabens.“

Nun entschloss sich die KTG im Jahre 2012, als privater Investor allein einen Fördermittelantrag zum ländlichen Wegebau beim Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung in Neuruppin zu stellen. Sie plant für den etwa 1,5 Kilometer langen alten Bahndamm eine drei Meter breite Asphaltstraße mit mehreren Ausweichbuchten. Als Bausumme wurden 366 000 Euro angegeben, eine Förderung in Höhe von rund 95 000 Euro wäre im vorigen Jahr noch möglich gewesen.

Wie der Amtsdirektor berichtete, war der Fördergeldantrag 2012 nicht abgelehnt, aber wegen Unvollständigkeit zurückgestellt worden. Zum letztmöglichen Termin 15. Januar 2013 wurde der Antrag dann noch einmal vollständig eingereicht. Doch dann kam die große Überraschung: Das Land hatte die Bedingungen für die Bewilligung von Fördermitteln geändert. Ab 2013 müssen „Körperschaften des öffentlichen Rechts“ wie Kommunen, Landkreise oder Stiftungen mit eigenen Kofinanzierungsmitteln 25 Prozent der Fördersumme tragen. Im Fall der Entlastungsstraße heißt es, dass die Stadt Putlitz dafür knapp 24 000 Euro aus ihrem Sparstrumpf nehmen muss.

Bürgermeister Bernd Dannemann informierte, dass die KTG daran interessiert ist, den Straßenbau bis zur Herbsternte zu beenden. Die Straße selbst würde öffentlich bleiben und zur Gemeindestraße deklariert. Ein späterer zweispuriger Ausbau sei möglich.

Mehrere Stadtverordnete stellten die Frage, wer für spätere Nachfolgekosten für Instandhaltung oder Winterdienst zuständig sein würde. Da die alte Bahntrasse der Stadt gehört, erläuterte Amtsdirektor Ehrke, sei auch die Kommune verantwortlich. Doch könne manches in Vereinbarung mit dem Hauptnutzer KTG geregelt werden. Solche Absprachen voraussetzend, stimmten alle Stadtverordneten dafür, die 24 000 Euro für die Kofinanzierung in den Haushaltsentwurf 2013 aufnehmen zu lassen.

Wie die MAZ gestern Vormittag von Bürgermeister Bernd Dannemann erfuhr, hatte dieser den KTG-Vorstand Siegfried Hofreiter nach der Sitzung über deren Ergebnis informiert. Der Unternehmenschef habe sich sofort zu einem baldigen Gespräch darüber bereit erklärt, wie die KTG, deren Transporter die Straße vor allem nutzen werden, die Stadt beim Unterhalt der Entlastungsstraße unterstützen kann. (Von Ulrich Fischer)

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