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Prignitz Karrieretag erstmals in Pritzwalk
Lokales Prignitz Karrieretag erstmals in Pritzwalk
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00:19 14.01.2018
Für den Prignitzer Karrieretag gab es nun eine Vorbereitungsveranstaltung in der Pritzwalker Rochowschule. Quelle: Bernd Atzenroth
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Pritzwalk

So gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz in der Heimat gab es in der Prignitz schon lange nicht mehr: Auf 71 Bewerber kommen statistisch gesehen derzeit 100 Ausbildungsstellen. „Das ist ganz anders als in der Uckermark“, sagte dazu am Montag in der Pritz­walker Freiherr-von-Rochow-Schule René Georgius vom Regionalcenter Prignitz der IHK Potsdam. Georgius gab zusammen mit Kirsten Gmirek, Geschäftsführerin der Prignitzer Kreishandwerkerschaft, acht Schülerinnen und Schülern der vier 10. Klassen an der Schule Infos über den nächsten Prignitzer Karrieretag. Denn dieser soll am Samstag, 27. Januar, von 10 bis 13 Uhr in der Sporthalle der Schule stattfinden und damit bei seiner vierten Auflage erstmals in Pritzwalk.

Trotz der zurzeit günstigen Lage für alle, die einen Ausbildungsplatz suchen, ist noch nicht jeder Schulabsolvent mit einer Lehrstelle versorgt – genug Grund also, um sich beim Karrieretag an den etwa 60 Ständen über Berufsbilder und Ausbildungsplätze in einem sehr breiten Spektrum zu informieren. Die Firmen kommen aus dem ganzen Landkreis Prignitz, der Schwerpunkt liegt aber diesmal aufgrund des Veranstaltungsorts im Pritz­walker Raum. „Wichtig ist es erstmal, den Beruf zu finden, den Ihr wirklich wollt“, sagte Georgius und schloss ein Lob für die Bemühungen der Schule in dieser Hinsicht an – von Praktika bis Praxislernen. Das freute die Lehrer Andreas Pilz und Siegfried Pingel, die die Veranstaltung und die Angebote von Seiten der Schule betreuen. Pingel meinte, es sei wichtig für Schüler, beim Karrieretag zu erfahren, was auf sie bei einer Bewerbung zukomme. Ein professioneller Fotograf wird vor Ort sein, um Bewerbungsfotos zu schießen – den Schülern rieten die Lehrer daher dazu, sich entsprechend anzuziehen. Junge Unternehmer von den Prignitzer Wirtschaftsjunioren sorgen zudem für den Bewerbungsmappencheck und helfen dabei, schon fertige Bewerbungen noch zu verbessern.

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Broschüre zum Karrieretag verteilt

Kirsten Gmirek versprach, zu dem Termin allgemeine Informationen mitzubringen: „Viele wissen gar nicht, dass es alleine im Handwerk über 130 Ausbildungsberufe gibt.“ In der Schule verteilten Gmirek und Georgius schon eine Broschüre zum Karrieretag. Die acht Vertreterinnen und Vertreter der zehnten Klassen nahmen genug Exemplare für ihre Mitschüler mit.

Mit der Information in der Schule am Montag sollte erreicht werden, die ausgewählten Schüler als Multiplikatoren für die Veranstaltung in ihren Klassen zu mobilisieren. Geworben wird dafür auch per Flyer und Plakat, übrigens auch jenseits der mecklenburgischen Landesgrenze in Plau und Parchim – das sei für die Firmen in Meyenburg und Putlitz interessant. Ein wichtiger Aspekt auch: Gmirek und Georgius rieten den jungen Leuten dazu, ihre Eltern zu dem Karrieretag mitzunehmen. Interesse für die Angebote soll übrigens auch schon bei Neuntklässlern geweckt werden, wenngleich sie ja noch ein weiteres Jahr an der Schule zu absolvieren haben.

Kirsten Gmirek und René Georgius schauten sich auch den Veranstaltungsort für den Karrieretag genau an. Für die 60 Aussteller gibt es bereits einen genauen Belegungsplan. Genutzt werden neben der Turnhalle auch der angrenzende Spiegelsaal und für die Beköstigung der Musikraum.

Von Bernd Atzenroth

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