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Prignitz Kein Losglück für die Fassade der Marktstraße 49
Lokales Prignitz Kein Losglück für die Fassade der Marktstraße 49
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17:25 09.11.2018
Gut gerüstet für die kommenden Arbeiten, das Haus in der Marktstraße 49 in Meyenburg.
Gut gerüstet für die kommenden Arbeiten, das Haus in der Marktstraße 49 in Meyenburg. Quelle: Stephanie Fedders
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Meyenburg

Es wird noch eine Weile dauern, bis das Haus Marktstraße 49 in Meyenburg sein äußeres Erscheinungsbild verändert. Im Zuge der Sanierungsarbeiten am und im Gebäude soll die Fassade neu gestaltet werden.

Dieses Gewerk, das auch die angrenzende Mittelstraße 1 betrifft, hatte die Verwaltung bereits öffentlich ausgeschrieben – allerdings ohne irgendeine Resonanz. Für dieses Baulos wurde kein Angebot abgegeben, sagte Bauamtsleiterin Uta Nebert im Gespräch mit der MAZ.

Neuer Versuch im Frühjahr

Zu welchem Zeitpunkt diese Arbeiten, die auch eine neue Wärmedämmung beinhalten, in Angriff genommen werden können, ist daher nicht absehbar. Im Frühjahr will die Stadt einen neuen Versuch starten und die Ausschreibung wiederholen.

Zeitnah wird es trotzdem für jedermann gut sichtbar weitergehen. Im Rahmen der im September begonnenen Arbeiten wird als nächstes das Dach neu eingedeckt. Das Gerüst steht ja bereits und die Ziegel dafür liegen hinter der Absperrung bereit.

Barrierefrei und seniorengerecht

Hinter den Kulissen ist auch schon einiges auf den Weg gebracht worden. Für die Innenarbeiten sind alle Aufträge verteilt, bestätigt Nebert. Die Abbrucharbeiten sind soweit fortgeschritten, dass mit den Vorbereitungen für den Einbau des Aufzugsschachtes begonnen wurde.

Die vier Wohnungen, die in dem Eckgebäude entstehen, werden barrierefrei und seniorengerecht ausgebaut. Dazu gehören breitere Türen und bodengleiche Duschen. Für die Erreichbarkeit des Obergeschosses ist ein Fahrstuhl vorgesehen.

Jedes Jahr soll ein Gebäude saniert werden

Im Haushalt der Stadt für dieses Jahr ist der Umbau der Marktstraße 49 als größte Investition aufgeführt. Rund 500 000 Euro wurden für das stadtbildprägende Gebäude, das in den 80er Jahren entstanden ist, eingeplant. Und das ohne Fördermittel, die es für solche Projekte schon seit ein paar Jahren nicht mehr gibt. Dennoch hält die Stadt daran fest, jedes Jahr ein Gebäude zu sanieren und damit moderne Wohnungen anbieten zu können.

Dass der Bedarf da ist, zeigt das Beispiel des an die Marktstraße 49 angrenzenden Gebäudes Mittelstraße 1. Hier wurden 2017 fünf Wohnungen bezugsfertig – heute sind sie alle vermietet.

Von Stephanie Fedders

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