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Prignitz Landkreis: Arbeitslosenquote niedriger als in Berlin
Lokales Prignitz Landkreis: Arbeitslosenquote niedriger als in Berlin
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15:00 04.02.2020
Es wird noch eine Weile dauern, bis man bei Karstädt auch in Richtung Magdeburg auf die A14 fahren kann. Quelle: Bernd Atzenroth
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Perleberg

Torsten Uhe war recht guter Dinge, was die jüngere Vergangenheit und die Zukunft des Landkreises Prignitz angeht. Insbesondere die Entwicklung auf dem Prignitzer Arbeitsmarkt ist zuletzt außerordentlich positiv gewesen. Im Dezember lag die Arbeitslosenquote bei 6,9 Prozent. „Das ist unter der Quote von Berlin, die bei 7,8 Prozent liegt, und unter der einiger Landkreise in den westdeutschen Bundesländern“, sagte der Landrat jüngst beim Neujahrsempfang des Landkreises in Wittenberge.

Landrat freut sich über weiter sinkende Kreisumlage

Zwar ist die Arbeitslosigkeit im Januar wieder etwas gestiegen, aber das war saisonal bedingt. Insgesamt also scheint die ökonomische Situation in der Prignitz allen Unkenrufen zum Trotz gut zu sein. Uhe freut sich darüber, dass die Finanzlage des Kreises ein erneutes Sinken der Kreisumlage ermöglicht und somit die Kommunen entlastet werden – auch wenn sich diese immer noch mehr vorstellen können.

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Für Uhe gibt es ein paar wichtige Vorhaben, um den guten Trend zu verstetigen: „Für die Entwicklung der Wirtschaftskraft mahnen wir den Ausbau der A14 an“, betonte er. In diesem Zusammenhang sieht er den Kompromiss mit dem BUND als einen Erfolg an. Während in der Prignitz im ersten Halbjahr 2020 die Pläne für den Abschnitt zwischen Wittenberge und Karstädt erneut offengelegt werden, laufen 2020 auf der anderen Seite der Elbe zwischen Seehausen in der Altmark und Wittenberge vorbereitende Maßnahmen für den Bau des Abschnitts.

4700 Haushalte bekommen schnelles Internet

Ein Schwerpunkt ist für Uhe der Breitbandausbau: „In diesem Frühjahr können die Arbeiten beginnen“, sagte er. Arbeit mit einem Volumen von 56,7 Millionen Euro, mit denen 4700 Haushalte im Landkreis schnelles Internet bekommen werden.

Der weitere Ausbau der überregionalen Radwege steht ebenso auf der Agenda wie der weitere Ausbau des Hochwasserschutzes.

Unterstützung für die Anliegen der Landwirte

Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Prignitz ist die Landwirtschaft – immerhin 66 Prozent der Flächen im Landkreis werden landwirtschaftlich genutzt. Uhe stellte sich klar hinter die Anliegen der Landwirte. „Die Bundespolitik darf sich nicht über die Sorgen und das Knowhow der Landwirte hinwegsetzen“, sagte er. Es müsse einen qualifizierten Dialog auf Augenhöhe geben.

Sorgen bereitet Uhe die mögliche Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest: „Ein Ausbruch in Deutschland würde erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen haben.“ Und das gerade in der Prignitz: Denn nicht nur Landwirte wären davon betroffen, sondern auch mit der Firma Vion bei Quitzow (Stadt Perleberg) der einzige Schlachtbetrieb im großen Umkreis.

Von Bernd Atzenroth

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