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Prignitz Lebendes Denkmal in Pritzwalk
Lokales Prignitz Lebendes Denkmal in Pritzwalk
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19:16 07.12.2014
Gordon Richter, Ingo Sonnenberg und Ronald Thiel (v.r.) übergaben das Baumdenkmal an die Öffentlichkeit. Quelle: Christamaria Ruch
Pritzwalk

Am Sonnabend übergab Ingo Sonnenberg, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Regionalverband Prignitz, gemeinsam mit Pritzwalks Vizebürgermeister Ronald Thiel und Gordon Richter, Niederlassungsleiter Fielmann in Wittenberge, dieses Denkmal an die Öffentlichkeit. Die Pflanzung erfolgte wegen der Witterung bereits Anfang November. Im kommenden Jahr jährt sich zum 25. Mal der Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung. In diesem Zuge regte der Landesverband SDW an, auch in Pritzwalk einen wachsenden Gedenkort einzurichten, sagte Sonnenberg auf Nachfrage der MAZ. Damit reiht sich Pritzwalk in die Liste von bislang bundesweit 160 Städten und Gemeinden ein, die sich an der Aktion beteiligen. In Brandenburg befindet sich bisher nur noch in Hohen Neuendorf (Oberhavel) dieses Denkmal. "Die Idee stammt von SDW-Mitglied Werner Erhardt", sagte Ingo Sonnenberg. Erhardt regte im vergangenen Jahr innerhalb des Bürgerdialogs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel diese Pflanzaktion an. Der Vorschlag fand eine positive Resonanz und die Bundeskanzlerin übernahm die Schirmherrschaft.

"Jede deutsche Gemeinde pflanzt drei Bäume in Form eines gleichseitigen Dreiecks. Es wird im Westen eine Buche, im Osten eine Kiefer und im Norden eine Eiche gepflanzt. Das Wachsen dieser Bäume und die stete Ausdehnung der Kronen dokumentieren Wachstum, Aufschwung, Wandel und das Zusammenwachsen des ehemals geteilten Landes", so Sonnenberg.

Der Bundesverband SDW konnte die Fielmann AG zur Unterstützung dieser Aktion gewinnen. "Für 45 Baumdenkmale, also insgesamt 135 Bäume, stiftet das Unternehmen bundesweit die Mittel", sagte Gordon Richter. Und: "Ein wachsendes Denkmal hält die Erinnerung wach. Es ist ein wachsendes Symbol für das geeinte Deutschland." Ronald Thiel: "Die Dömnitzinsel ist als Standort bewusst gewählt, denn sie entstand in ihrer heutigen Form im Zuge der Wiedervereinigung." Gleichzeitig wird die Achse Tuchfabrik, Dömnitzinsel und Kulturhaus künftig von weiterem Interesse für die städtebauliche Entwicklung sein. Bestes Beispiel sind die Umbauarbeiten am Einzeldenkmal Tuchfabrik.

Von Christamaria Ruch

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