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Meyenburg 110 Jahre Schule in Meyenburg
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00:25 29.11.2018
Kinder lassen Luftballons steigen. Quelle: Stephanie Fedders
Meyenburg

Bevor die Klingel am Montagmorgen das erste Mal zum Unterricht läutete, hatten die Lehrerinnen der Meyenburger Grundschule Geschwister Scholl schon eine Extraschicht hinter sich. Für einen bunten Start in die Festwoche zum 110-jährigen Bestehen galt es 200 Luftballons mit Helium aufzupumpen. Und gut festzubinden, damit später alle zusammen los fliegen konnten. Um kurz vor zehn war es dann soweit und der Himmel über Meyenburg war voller roter, grüner, gelber und blauer Ballons.

Zeitreise durch die Schulgeschichte

Zuvor trafen sich alle Mädchen und Jungen mit Kollegium und Gästen in der Turnhalle, um in das viertägige Geburtstagsprogramm zu starten. Es war ein musikalischer Auftakt inklusive Aufruf an ein tolerantes Miteinander, als die Kinder ein Lied mit dem einprägsamen Refrain „du bist anders, wir sind anders, na und? – das macht das Leben eben bunt!“ vortrugen.

Mit einem Lied stimmten Mädchen und Jungen alle Gäste der Auftaktveranstaltung auf die Festwoche ein. Quelle: Stephanie Fedders

Dann stellten sich die beiden Klassensprecher der 6a, Tom Diering und Sebastian Marx, vor das Publikum und begaben sich auf eine Zeitreise durch die Schulgeschichte. Da kommt einiges zusammen in 110 Jahren, angefangen von der Einweihung des Gebäudes am 5. Oktober 1908 über den Bau der Turnhalle 1913, die Namensgebung „Geschwister Scholl“ 1949 oder die Anerkennung als Ganztagsschule 2009.

Gut möglich, dass die Chronik für dieses Jahr nicht nur um Fotos und Geschichten rund um den 110. Geburtstag ergänzt wird, sondern auch noch um die Fertigstellung des neuen Anbaus. Amtsdirektor Matthias Habermann äußerte die Hoffnung, dass die Arbeiten im Dezember beendet werden können.

Entwurf eines Schullogos geplant

Nach dem Ausflug in die Vergangenheit wagte Annett Schröder einen Blick in die Zukunft und stellte das Programm für diese Woche vor. Am Dienstag gäbe es „allerlei zu entdecken“, sagte die kommissarische Schulleiterin mit Blick auf die Experimentierstraße zum Thema „Gerüche“ und die geplanten künstlerischen Aktivitäten, die als Ergebnis den Entwurf eines „Schullogos“ zum Ziel haben. Mittwoch kommen dann alle Schülerinnen und Schüler in den Genuss einer Unterrichtsstunde im historischen Klassenzimmer, bevor am ­Donnerstag eine Feierstunde in der Turnhalle den offiziellen Abschluss bildet.

Für die musikalische Reise durch Zeit und Raum „wird schon seit Wochen geprobt“, berichtete Annett Schröder und machte neugierig auf „unvergessliche Momente“, die alle Gäste erleben werden. Zudem wird es eine Tombola geben, bei der garantiert „jedes Los gewinnt“, verspricht Schröder.

Historisches Klassenzimmer lädt ein

Das historische Klassenzimmer, liebevoll eingerichtet von Annegret und Reinhard Hahn, ist seit Montag offiziell geöffnet. Viele historische Artefakte haben die beiden zusammengetragen und laden ein zu einer Reise durch die Schulgeschichte. Zur Einweihung nahmen die ersten Schüler auf den historischen Holzbänken Platz und lernten als erstes einen Rohrstock kennen, den Annegret Hahn aus der Ecke hervorholte und sogleich seine Funktion erklärte. „Könnt ihr euch so etwas vorstellen?“, fragte die ehemalige Lehrerin in die Runde – und erntete Gelächter.

Für Reinhard Hahn gab es Blumen von Dorin Klakow als Dank für sein Engagement bei der Einrichtung des historischen Klassenzimmers. Quelle: Stephanie Fedders

Applaus gab es dann für Reinhard Hahn, bei dem sich Lehrerin Dorin Klakow mit einem großen Blumenstrauß für das Engagement bedankte. „Ihre Ausstellung ist ein besonderer Höhepunkt in der Festwoche“, lobte sie den Einsatz des Hobby-Historikers.

Wer Lust hat, kann das historische Klassenzimmer zu folgenden Zeiten besuchen: Dienstag, 27. November, 9 bis 15 Uhr, Mittwoch, 28. November, 13 bis 15 Uhr, Donnerstag, 29. November, 18.30 bis 20 Uhr.

Von Stephanie Fedders

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