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Meyenburg Meyenburger Feuerwehren im Wettkampffieber
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00:25 26.06.2019
„Zum Angriff vor!" - und schon rennen die Jugendlichen zum Podest, kuppeln die Schläuche zusammen und laufen nach vorn. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
Meyenburg

Das Wasser schoss aus dem Verteiler. Da lief wohl was nicht ganz richtig beim Löschangriff. Der Läufer aus Meyenburg hatte beim Amtswehrtreffen am Samstag vergessen, den mittleren Abgang richtig zu schließen. Das Wasser kam dadurch erst spät vorne an, wo die anderen der Jugendwehr standen und die Ziele bekämpften.

Zum ersten Mal auf dem Sportplatz

„Es kann immer mal was schief gehen. Doch die Mannschaften sind ein Team und lernen damit umzugehen“, sagt Amtsbrandmeister Gerald Jach. Er ist dankbar, dass sich so viele Kinder und Jugendliche für die Feuerwehr begeistern können und lobt die gute Arbeit der einzelnen Wehren im Amt.

Zum Amtswehrtreffen kamen acht Wehren aus dem Amt Meyenburg in der Stadt zusammen. Sie traten in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Dabei stand die Kameradschaft und das Team stets im Vordergrund.

Acht von ihnen traten beim Amtsausscheid in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. „Zum ersten Mal nutzen wir dafür den Sportplatz in Meyenburg“, berichtet der Amtsbrandmeister. Jährlich wechselt der Austragungsort. In diesem Jahr ging es in die Stadt, die ihren 130. Geburtstag feiert.

20 Mannschaften traten an

Mit Blaulicht und Martinshorn fuhren am frühen Samstagmorgen die Feuerwehrautos durch Meyenburg – vom Schlossplatz zum Sportplatz. Lautstark angeführt vom Putlitzer Fanfarenzug weckten sie die Einwohner traditionell mit dem Festumzug. Viele Schaulustige standen an den Straßen und winkten den Feuerwehrleuten zu. 20 Mannschaften traten an.

Für die Erwachsenen gab es dem 4x100 Meter Lauf viele Hindernisse und Aufgaben. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Männer, Frauen, Kinder und Jugendliche – sie alle waren vertreten und gaben ihr Bestes. Über den Laufbalken, durch den Tunnel und nebenbei noch ein Feuer löschen: Die 4x100 Meter Bahn hatte es richtig in sich.

Geschicklichkeit und Zeit waren die zwei Komponenten, auf die es ankam. Gleiches galt auch bei der Knotenstafette, dem Staffellauf und Löschangriff. Für die Kinder und Jugendlichen gab es noch einen Wissenstest.

Jeder hat Stärken und Schwächen

Bewertet wurden die Mannschaften getrennt von Alter und Geschlecht, wobei Spaß und Teamgeist stets im Vordergrund standen. Die Feuerwehren sind oft gemeinsam im Einsatz, da kommt es auf jeden Handgriff drauf an und man muss sich verstehen.

Knoten sind bei der Feuerwehr das A und O - wie hier beim Staffellauf, dort mussten drei Knoten gebunden werden. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Die Amtswehrtreffen sollen laut Gerald Jach dieses Gefühl stärken und noch intensivere Bindungen schaffen, um die Kameradschaft zu pflegen. Jeder habe Stärken und Schwächen und lernt immer weiter dazu.

Ehrenamtler sind Lebensretter

Letztlich hatte Gerdshagen bei den Männermannschaften die Nase vorn. Krempendorf hatte unter den Frauenmannschaften die beste zu bieten. In der Jugend siegte Stepenitz in der Altersklasse I und Halenbeck in der Alterklasse II.

Bei den Floriangruppen belegte Stepenitz den ersten Platz. Gerade für die jüngsten Teilnehmer sind solche Wettkämpfe immer sehr spannend und aufregend.

Das sind die Ergebnisse:

Männer: 1. Gerdshagen, 2. Stepenitz, 3. Frehne, 4. Halenbeck, 5. Krempendorf, 6. Meyenburg II, 7. Preddöhl, 8. Meyenburg I, 9. Grabow

Frauen: 1. Krempendorf, 2. Grabow, 3. Stepenitz, 4. Meyenburg

Floriangruppen: 1. Stepenitz, 2. Meyenburg

Altersklasse I: 1. Stepenitz, 2. Gerdshagen

Altersklasse II: 1. Halenbeck, 2. Grabow, 3. Meyenburg

„Bei der Kinder- und Jugendfeuerwehr sind wir schon stabil aufgestellt. Trotzdem kann man nie genug Nachwuchs haben“, sagt Gerald Jach. Er freue sich über jeden, der dabei bleibt und auch nach der Jugendfeuerwehr in den Einsatzdienst wechselt. Denn der Amtsbrandmeister muss längerfristig denken. Es werde immer schwieriger Ehrenamtler zu finden, die bei der Feuerwehr Lebensretter sind.

Von Marcus J. Pfeiffer

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