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Meyenburg Unverzichtbar in der Meyenburger Altenhilfe
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16:27 11.07.2019
Marko Fischer bedankte sich im Namen des DRK Meyenburg bei Astrid Nausedat für ihre Unterstützung. Quelle: Stephanie Fedders
Meyenburg

Astrid Nausedat hat immer ein Lächeln auf den Lippen. Mit ihrer offenen Art gewinnt sie schnell die Herzen der Senioren im Bürgerhaus des Deutschen Roten Kreuzes in Meyenburg. Hier hat sie eine Aufgabe gefunden, die sie mit viel Engagement und Einfühlungsvermögen ausfüllt. Und das bereits seit zehn Jahren. So lange arbeitet die Meyenburgerin als ehrenamtliche Helferin beim DRK.

Astrid Nausedat ist dienstälteste ehrenamtliche DRK-Kraft

Für Marko Fischer war die Erinnerung an diesen runden „Geburtstag“ mit einer besonderen Feststellung verbunden: „Astrid Nausedat ist unter unseren ehrenamtlichen Kräften die Dienstälteste“, erzählte der Leiter des Pflegestützpunktes Meyenburg bei einer Tasse Kaffee. „Sie unterstützt, wo sie kann, auch bei vielen unserer Veranstaltungen.“

Es gab aber noch mehr als anerkennende Worte. Als Dankeschön nahm Astrid Nausedat einen großen Präsentkorb in Empfang und erhielt von den Damen der Mittwochsrunde noch eine hübsche Orchidee geschenkt.

Beruflich hat die 59-Jährige Neuland betreten, als sie vor elf Jahren das Angebot bekam, sich beim DRK in ihrer Heimatstadt zu melden. Am Meyenburger Stützpunkt war eine MAE-Stelle zu besetzen. „Es hatte mich sehr gefreut, dass ich mich hier melden sollte“, erinnert sie sich gerne an das erste Zusammentreffen.

Drei Senioren werden zuhause von Astrid Nausedat betreut

Schnell war klar: Zwischen der Meyenburgerin und dem Team des DRK stimmt die Chemie. Für zwei Jahre, 2008 und 2009, war das Engagement vorgesehen. Um Astrid Nausedat auch danach weiter einbinden zu können, fragte Fischer an, ob sie sich auch ein ehrenamtliches Engagement vorstellen könnte, für das es eine Aufwandsentschädigung gibt.

Nausedat sagte zu und so begann die mittlerweile zehnjährige „Karriere“ beim Roten Kreuz. Drei Einwohner aus Meyenburg gehören aktuell zu dem Kreis der Hilfsbedürftigen, die noch in den eigenen vier Wänden wohnen und regelmäßig von Astrid Nausedat besucht werden.

Egal ob Kaffee trinken, Karten spielen oder Einkaufen fahren – Astrid Nausedat ermöglicht den Senioren, nach wie vor soziale Kontakte zu pflegen und auch mal unter die Leute zu kommen. „Sie freuen sich immer, wenn ich da bin“, erzählt sie.

Auch Marko Fischer weiß, was das DRK in Meyenburg an seinen ehrenamtlichen Kräften hat. 34 freiwillige Helfer gehören zu dem Kreis, durch den zum großen Teil die häusliche Betreuung im Amtsbereich rund um Meyenburg abgedeckt wird. „Alle sind unverzichtbar in der offenen Altenhilfe“, lobt Fischer seine Mannschaft.

Von Stephanie Fedders

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