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00:22 18.05.2019
Durschnittsalter 40 Jahre: Drei Frauen und sechs Männer wollen für die UWG Meyenburg in die Stadtverordnetenversammlung. Quelle: Nico Symossek
Meyenburg

Fünf Jahre Erfahrung liegen hinter der Unabhängigen Wählergruppe „Bürger für Meyenburg“ (UWG). Fünf Jahre, die Ansporn sind, zur Kommunalwahl am 26. Mai erneut anzutreten – mit einer jungen Truppe. Mit dem höchsten Frauenanteil aller Wahlvorschläge und – mit genügend Selbstbewusstsein.

UWG will 30-Prozent-Marke überspringen

Letzteres kann nicht schaden, schließlich streben die drei Frauen und sechs Männer ein deutlich besseres Ergebnis als 2014 an und wollen der derzeit stärksten Kraft im Parlament, der Meyenburger Wählergemeinschaft, möglichst viele Stimmen abnehmen.

Die Zahl, die es zu toppen gilt, ist 29,6 Prozent. 618 Stimmen entfielen 2014 auf die UWG. Die Konkurrenz erhielt gut doppelt so viel Zuspruch und entsprechend mehr Sitze in der Stadtverordnetenversammlung. Sieben zu vier steht es aktuell. Das Ergebnis ließ es nicht zu, dass die UWG Anspruch auf führende Positionen erheben konnte. Die Wählergemeinschaft stellt beide Stellvertreter des Bürgermeisters Falko Krassowski sowie den Vorsitz im Bau-, Finanz- und Ordnungsausschuss.

Um auf sich und ihre Ziele aufmerksam zu machen, setzen die UWG-Kandidaten auf einen professionell gestalteten Flyer mit ansprechenden Fotos.

Am Wochenende startete mit Kind und Kegel die Verteileraktion durch die Nachbarschaft. „2000 Stück wurden gedruckt“, berichtet Christian Rosenthal (36 Jahre), derzeit Fraktionsvorsitzender im Stadtparlament.

Vier Neue wollen für die UWG ins Stadtparlament

Vier der neun Bewerber sind erstmals bereit, zur Kommunalpolitik anzutreten. Dazu zählen Marko Heidebrecht (36), Christina Rätke (47), Christian Fahner (34) und Kati Grieß (42). Ehrenamtlich engagiert sind viele bereits, Christina Rätke als Vorsitzende des Meyenburger Carneval-Clubs und Ramon Schäfer (38) als Chef des Sportvereins Wacker. Letzterer arbeitet zudem genauso wie Denis Tino Jenz (42) als sachkundiger Einwohner im Bauausschuss mit.

Neben der Arbeit hat auch Kati Grieß „immer schon ein Ehrenamt innegehabt“, erzählt die selbstständige Physiotherapeutin. Sie kann auf Erfahrungen in der Notfallseelsorge zurückgreifen und hat jetzt, da die Kinder größer sind, auch die Zeit für abendliche Sitzungstermine.

Christian Fahner ist als Geschäftsführer der Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg beruflich in Neuruppin und Umgebung unterwegs, hat sein zuhause aber in Bergsoll.

„Es ist an der Zeit, dass ich mich auch hier in Meyenburg einbringe“, sagt er und weiß auch, wo er als Stadtverordneter ansetzen würde: „Wir müssen mehr in die Öffentlichkeit gehen“, fordert Fahner.

Als Service für die Bürger würde er sich wünschen, dass die landesweit gut angenommene Internetplattform „Maerker“ auch auf der Seite des Amtes eingerichtet wird. Dort können Bürger Hinweise auf kaputte Lampen und mehr eintragen.

UWG wünscht sich für Meyenburg Baugrundstücke

Die Kommunikation mit den Einwohnern liegt allen am Herzen. „Ich freue mich, wenn ich unterwegs bin und angesprochen werde“, erzählt Ute Gajewski (52) und nennt als Beispiel die Beratungen zur neuen Kita-Satzung.

Dafür hat sich die gelernte Krankenschwester gerne eingesetzt und die fraktionsübergreifenden Diskussionen nie gescheut – „auch wenn wir nicht immer einer Meinung waren“.

Einig sind sich alle, dass die Stadt etwas gegen den Mangel an Baugrundstücken tun muss. „Das hat uns schon 2014 beschäftigt“, erinnern sich Christian Rosenthal und Matthias Schulz (39), die sich beide auch für eine neue, vereinfachte Gestaltungssatzung stark machen. Jungen Familien eine Perspektive in der Stadt zu geben, hat für die UWG oberste Priorität. „Wir haben dadurch schon viele Einwohner verloren“, daran erinnert Denis Jenz.

Von Stephanie Fedders

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